Gesundheit Medizin
25.05.2012
16:55Uhr

Sorgen erhöhen das Risiko für Sodbrennen
Ängste belasten die Gesundheit.

Zwei von drei Deutschen glauben, dass sich die derzeitige unsichere Wirtschaftslage weiter verschlechtern wird. Dies besagt eine aktuelle Umfrage der Versicherungswirtschaft (1). Hinzu kommt die Sorge vor steigender Arbeitslosigkeit (65 Prozent) und dem Verlust des eigenen Arbeitsplatzes (48 Prozent). Dauerhafte Ängste sowie stetige Anspannung beeinflussen auch die Gesundheit. Eine Studie (2) des schwedischen Karolinska-Instituts belegt, dass sich das Risiko für Refluxbeschwerden wie Sodbrennen oder saures Aufstoßen erhöht.
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Angst als Auslöser für Sodbrennen
Die Wissenschaftler befragten über 3.000 Menschen mit stärkeren Refluxbeschwerden, ob sie unter psychischen Problemen wie Depressionen oder Ängsten leiden. Diejenigen Studienteilnehmer, die über Sorgen und Furcht berichteten, hatten ein 3,2-fach erhöhtes Risiko für Sodbrennen und saures Aufstoßen. Aus medizinischer Sicht erklärbar: Durch die dauerhafte Anspannung produziert der Körper vermehrt Magensäure, die in die Speiseröhre zurückfließen und dort die Schleimhaut reizen kann. Die Symptome, ein brennender Schmerz hinter dem Brustbein und Aufstoßen sauren Mageninhalts, beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen massiv. Dennoch sind diese so genannten Refluxbeschwerden meist ungefährlich, so dass sie mit rezeptfreien Präparaten aus der Apotheke in Eigenregie behandelt werden können. Betroffene, die Warnsymptome wie ungewollten Gewichtsverlust oder Schluckstörungen haben, sollten sich beim Arzt gründlich untersuchen lassen.
Antra reduziert Beschwerden
Die wirksamste Therapie in der Selbstmedikation von Refluxbeschwerden sind so genannte Protonenpumpenhemmer, die den Säuregehalt am Ursprungsort, der säureproduzierenden Zelle regulieren. Vor allem Menschen, die häufiger und stärker unter Sodbrennen und saurem Aufstoßen leiden, profitieren davon, denn sie können ihre Beschwerden nachhaltig lindern. So wirkt bereits eine Tablette des Präparates Antra Tag und Nacht, bis zu 24 Stunden. Die Darreichungsform als MUPS Tablette zerfällt im Magen in mehr als 1.000 aktive Mikropellets und fördert so eine schnelle Wirkstoffaufnahme. Zur leichteren Einnahme kann die MUPS Tablette auch in Wasser, Fruchtsaft oder Apfelmus aufgelöst werden. Die optimale Wirksamkeit wird bei einer kontinuierlichen Einnahme über mehrere, maximal 14 Tage, bis die Beschwerden abgeklungen sind, erreicht. Für Menschen, die nur gelegentliche und leichte säurebedingte Beschwerden haben, sind Antazida wie Talcid empfehlenswert. Diese Präparate neutralisieren rasch die überschüssige Magensäure im Magen, wirken jedoch nicht so nachhaltig. Sowohl Antra als auch Talcid sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Wissenswertes rund um das Thema Sodbrennen erhalten Interessierte unter www.sodbrennen.de und www.antra.de.
Antra und MUPS sind eingetragene Warenzeichen der AstraZeneca Gruppe.

Bildautor: Bayer Vital GmbH
Perspektive wechseln und den Magen schonen
Es ist nicht leicht, mit dem lähmenden Gefühl von Angst umzugehen. Der Arzt und Buchautor Dr. med. Jens Baum rät zu folgendem:
  • Ängste blockieren das Denken und Handeln. Wichtig ist es, die Angst auslösende Situation mit etwas Abstand zu betrachten.
  • Meist hilft es nicht, über Probleme nachzudenken, die noch nicht konkret sind. Es reicht, nach Lösungen zu suchen, wenn die Probleme akut sind.
  • An bewältigte Ängste aus der Vergangenheit zu denken, kann helfen, sich selbstbewusst neuen Herausforderungen zu stellen.
  • Ängste sind Gefühle und diese wiederum eine Folge von Gedanken. Wer seine Gedanken positiv beeinflusst, kann Sorgen besser bewältigen.
  • Es kann helfen, den schlimmsten Fall im Kopf durchzugehen. Wer das getan hat, ist oft schon entspannter.
  • Quellen:
  • (1) Quelle: R+V Versicherung: „Die Ängste der Deutschen 2009“, Wiesbaden, September 2009.
  • (2) Quelle: Jansson C et al.: Severe gastro-oesophageal reflux symptoms in relation to anxiety, depression and coping in a population-based study. Aliment Pharmacol Ther 2007; 26(5): 683-691.
  • Weitere Informationen unter www.bayervital.de
    [ EG ]
    http://www.gesundheit1.de/de/medizin/drucken/
    n-7254926-sorgen-erhoehen-das-risiko-fuer-sodbrennen.htm