Gesundheit Medizin
25.05.2012
12:33Uhr

Meningokokken C
Impfung kann Leben retten.

Als Meningokokken bezeichnet man Bakterien, die tückische Formen von Hirnhautentzündung und Blutvergiftung auslösen. Besonders oft erkranken Kinder und Jugendliche, mit Abstand am häufigsten sind Säuglinge im ersten Lebensjahr betroffen.
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Das Spektrum der Erkrankung reicht von leichten Verläufen bis zu einem hochakuten Ausbruch, der trotz Behandlung in wenigen Stunden zum Tod führt. Auch eine rechtzeitige Behandlung mit Antibiotika kann das Leben nicht immer retten: Allein in Deutschland kommt für jeden zehnten Patienten die Hilfe zu spät.
In unseren Breiten lösen vor allem Meningokokken vom Typ B und C die Krankheit aus. Während es gegen den Typ B noch keine Impfung gibt, kann man bereits die Jüngsten vor dem Typ C schützen. Für die Kleinsten gibt es inzwischen so genannte Konjugat-Impfstoffe, die exakt auf die Besonderheiten des kindlichen Immunsystems abgestimmt sind.
Die Ständige Impfkomission am Robert-Koch-Institut (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Meningokokken für alle Babys und Kleinkinder im zweiten Lebensjahr als Grundimmunisierung. Sollte dies zu diesem Zeitpunkt nicht möglich gewesen sein, so soll die Impfung bis spätestens zum 18. Lebensjahr nachgeholt werden. Empfohlen wird die Impfung auch für alle Personen mit erhöhtem Infektionsrisiko oder funktionsuntüchtiger Milz.
Entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Institutes übernehmen die Krankenkassen die Kosten. Eine Auffrischimpfung ist nicht notwendig.
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Weitere Informationen unter www.dgk.de
[ LS ]
http://www.gesundheit1.de/de/medizin/drucken/
n-7252326-meningokokken-c.htm