Gesundheit Medizin
 gesundheit rss feed
Volltext-Suche
Community
user:
pass:
registrieren 
Partnerlinks
run, ride & skate
Neueste Meldungen







Nachhaltige Behandlungserfolge
Neue Studie unterstreicht Nutzen von chinesischer Medizin.

Wenn es um alternative Heilmethoden geht, zeigen sich nicht nur Schulmediziner skeptisch. Viele Patienten denken beispielsweise bei Akupunktur, Tuina-Massage oder Qi Gong eher an Glaubensveranstaltung als an fundierte medizinische Methoden. Völlig zu unrecht, wie eine neue Untersuchung der auf chinesische Medizin spezialisierten Klinik am Steigerwald im unterfränkischen Gerolzhofen nun zeigt. Sie ergab, dass mehr als jeder zweite Patient deutlich von der stationären Behandlung mit Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) profitiert – obwohl bei Therapiebeginn viele Patienten als schulmedizinisch austherapiert galten.
Anzeige
 
Doch nicht nur Patienten mit den Schreckensdiagnosen Polyneuropathie, chronisch entzündliche Darmerkrankung und Erschöpfungszustand gewannen deutlich an Lebensqualität, auch bei Betroffenen mit Beschwerden am Bewegungsapparat, Schmerzen im Kopf- und Nackenbereich, Störungen in der Temperaturregulation, innerer Unruhe, Schlafstörungen und Atemwegserkrankungen reduzierten sich in vielen Fällen Symptome. So untersuchte Klinikleiter Dr. Christian Schmincke, Allgemeinmediziner und TCM-Experte, seit 1999 den Behandlungserfolg von knapp 2.000 Patienten bei Klinikentlassung, nach 6, 12 und 24 Monaten. Am meisten profitieren Patienten mit den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus crohn und Colitis ulcerosa sowie Betroffene mit Atemwegserkrankungen. Jeweils mehr als acht von zehn Patienten gaben eine Verbesserung ihrer Symptome auch zwei Jahre nach dem Klinikaufenthalt an. „Dabei ist für uns die Therapie ein Erfolg, wenn sich die Lebensqualität deutlich verbessert. Es geht uns vor allem um Nachhaltigkeit der Therapie“, weiß Dr. Schmincke.
Schwerpunkt der Untersuchung war neben der Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankung die neurologische Erkrankung Polyneuropathie. Hier verbesserte sich der Zustand bei jedem zweiten Patienten sowohl nach der Entlassung als auch nach zwei Jahren. Bei jedem Dritten Polyneuropathie-Patienten blieb der Ausgangszustand zumindest erhalten, was aber bei der immer weiter fortschreitenden Erkrankung in Fachkreisen als Therapieerfolg gilt.

Bildquelle: Klinik am Steigerwald
Generell steht die Studie aber für eines: Traditionelle Chinesische Medizin ist – unter professionellen Bedingungen durchgeführt – eine ernst zunehmende Therapiealternative, gerade wenn die Schulmedizin keine Lösungen mehr weiß. „Auch auf lange Sicht zahlen sich auch kleinere Fortschritte aus“, verdeutlicht Dr. Schmincke. „Oft gelingt es uns, den Medikamentenbedarf der Betroffenen nachhaltig zu reduzieren, sodass Folgeschäden durch jahrelange Medikamenteneinnahme seltener auftreten.“ Viele Betroffenen, die keinen Ausweg aus ihrer Erkrankung sehen, helfen auch kleine Fortschritte im Kampf gegen chronische Schmerzen, chronisch entzündliche oder neurologische Erkrankungen.
Weitere Informationen unter www.tcmklinik.de
[ EG ]
     [04.03.2011]
Weitere Artikel nach Stichworten:
Anzeige
Anzeige
www.dantao.de
Newsletter | Gesundheit-Forum | Community | Impressum | Werben auf www.gesundheit1.de | RSS | Kontakt