
LASIK eines der sichersten Verfahren.Die Bedenken gegenüber Augenlaserkorrekturen zur Behebung von Kurz-, Weit- oder Alterssichtigkeit sind sehr groß – dies ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“ (1).
Anzeige Dass dies ungerechtfertigt ist, sagt Dr. Kaweh Schayan-Araghi, Augenlaser-Experte aus der Artemis Augenklinik und Vorstandsmitglied des Berufsverbands der Augenärzte: „In der Augenheilkunde findet der Laser seit mehr als 30 Jahren Verwendung und die Korrektur der Fehlsichtigkeit mit dem LASIK-Verfahren ist neben der Grauen-Star-Operation die häufigste am menschlichen Körper durchgeführte Operation weltweit.“ Bei der LASIK-Methode schleifen Augenchirurgen mit einem Laser im Inneren der Hornhaut einige tausendstel Millimeter ab, sodass Patienten keine Sehhilfen mehr benötigen.
„Weltweit sind viele Millionen Patienten sehr erfolgreich operiert worden und seitdem über viele Jahre – und Jahrzehnte – froh über die neu gewonnene Lebensqualität. Wer die wissenschaftlich empfohlenen Dioptrienwerte für LASIK-Eingriffe einhält, schadet dem Auge nicht“, unterstreicht Dr. Schayan-Araghi. Bei der LASIK schneiden Augenchirurgen mit feinsten Spezialinstrumenten oder einem Laser hauchdünn und seitlich in die Hornhaut des Auges. Den Hornhautdeckel – den sogenannten Flap – klappen sie anschließend zur Seite, um mit dem Laser das Hornhautinnere zu beschleifen. Nach dem Eingriff bleibt der Flap für den Augenarzt manchmal mikroskopisch minimal sichtbar und die Ultrastruktur der Hornhaut wird etwas verändert. Aber: „Das hat keine Auswirkungen im täglichen Leben, auch nicht bei großen Belastungen wie zum Beispiel einem Schlag auf das Auge. So hat vor Kurzem die NASA ihren Piloten erlaubt, sich LASIK-Eingriffen zu unterziehen, da es keinerlei Bedenken gibt, dass sich der Flap trotz extremer Fliehkräfte während der Flüge löst“, führt er weiter aus. Auch Fälle vom Verlust der Sehkraft durch einen Eingriff sind ihm nicht bekannt: „Weder in unserer Klinik noch europaweit gibt es Fälle von Erblindung durch LASIK. Von Augenärzten wird die OP als so sicher angesehen, dass sich überdurchschnittlich viele Augenärzte selbst behandeln lassen. Nach einer Umfrage eines Fachverbandes unterziehen sich Augenärzte in Deutschland dem Eingriff insgesamt ungefähr zehnmal so häufig wie Nicht-Augenärzte. Wir selbst haben vier Augenärzte und viele nahe Angehörige von Kollegen operiert.“
![]() Foro: Artemis Augenklinik Neuentwicklungen wie die Femto-LASIK haben das Verfahren in den letzten Jahren zudem sicherer gemacht. Bei dieser LASIK-Variante erzeugen Augenärzte den Flap mit dem Femtosekundenlaser anstatt mit einem Mikrohobel. So können sie einerseits sehr präzise den Schnitt führen und andererseits gleichmäßige und dünne Hornhautlamellen erzeugen. Für Patienten bedeutet dies erhöhte Sicherheit und bietet auch den Vorteil, dass Gewebe gespart und somit auch bei starker Kurzsichtigkeit und dünner Hornhaut eine Korrektur möglich wird.
LASIK bedeutet Laser in-situ Keratomileusis, wird seit 1990 angewandt und ist in Deutschland als Verfahren zur Behebung von Kurzsichtigkeit bis minus zehn Dioptrien, von Weitsichtigkeiten bis drei Dioptrien und Hornhautverkrümmung bis fünf Dioptrien von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) sowie dem Berufsverband der Augenärzte (BVA) wissenschaftlich anerkannt. Nicht oder nur bedingt eignen sich LASIK-Behandlungen für Menschen mit Rheuma oder bestimmten Augenerkrankungen. Weltweit wurden inzwischen mehrere Millionen Menschen erfolgreich mit diesem Verfahren behandelt.
Quelle: (1) www.apotheken-umschau.de Weitere Informationen unter www.artemisklinik.de [ EG ] |