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Übel an der Wurzel packen
Zahnerhalt statt Zahnverlust mit moderner Endodontie.

Bei erkrankten Zahnwurzeln bieten sich Patienten zwei Möglichkeiten: Zahnerhalt oder Zahnverlust. Viel zu oft fällt jedoch die Entscheidung, einen Zahn zu ziehen und ihn beispielsweise durch ein Implantat oder eine Brücke zu ersetzen. Dabei bieten Wurzelbehandlungen viele Möglichkeiten, um Zähne dauerhaft zu erhalten – ein richtiger Schritt, denn nicht umsonst spricht man von Zahnheilkunde. „Der Fachbegriff dafür lautet Endodontie und umfasst die Behandlung von Erkrankungen des sogenannten Pulpa-Dentin-Komplexes und des Zahninneren“, erklärt Dr. Roland Althoff, MSc, Spezialist für Endodontie und ästhetisch-rekonstruktive Zahnmedizin in der Zahnarztpraxis Oppspring. Frühzeitig erkannt und behandelt, ergeben sich Erfolgsquoten von bis zu 96 Prozent, weshalb Zahnwurzelbehandlungen gegenüber chirurgischen Maßnahmen an der Wurzelspitze einen deutlichen Vorteil darstellen.
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Extrem belastbar
Täglich unterliegen Zähne außerordentlichen Anforderungen: Neben Krankheiten wie Karies wirken enorme Kräfte durch Kaukraft und Biss auf sie. Doch trotz dieser Belastungen halten sie bei richtiger Behandlung ein Leben lang. Das Fundament dafür stellen feste und stabile Wurzeln dar, welche die Zähne im Kiefer verankern. Jedoch führen Entzündungen im Zahninneren und in angrenzenden Kieferknochen dazu, dass die Wurzeln erkranken. „Infolgedessen entzündet sich das Zahnmark und versucht so, die eingedrungenen Bakterien wieder loszuwerden. Zumeist ohne Erfolg“, weiß Dr. Althoff. Klassische Anzeichen für eine Erkrankung stellen Temperaturempfindlichkeit, Probleme beim Kauen oder nächtlich auftretende Zahnschmerzen dar. „Bemerken Patienten derartige Symptome, sollten sie umgehend einen Spezialisten aufsuchen“, ergänzt der Experte. Beim Zahnarzt findet dann zunächst eine ausführliche Aufnahme der Situation im Mund und im Anschluss eine detaillierte Aufklärung über Behandlungsalternativen und Investitionen statt.
Sauber gefüllt
Insgesamt erfordern Therapien von Wurzelentzündungen viel Zeit und Aufmerksamkeit vom behandelnden Zahnarzt. Mithilfe von technischem Know-how und speziellen Instrumenten dauert die Behandlung unter lokaler Betäubung ungefähr ein bis zwei Sitzungen und gestaltet sich in der Regel schonend und schmerzarm. Zu Beginn erstellt der Zahnarzt mittels einer besonderen Röntgentechnik Bilder, auf denen sich Entzündungen wie ein linsen- oder erbsengroßer Schatten zeigen. „Bei der eigentlichen Behandlung kommt dann eine Kombination von computergesteuerten Instrumenten, traditionellen Techniken sowie Laserverfahren zum Einsatz, um die Wurzel zu sterilisieren. Zudem spülen und desinfizieren wir die Kanäle mit einer Lösung, die wir an die erwarteten Keime anpassen“, erläutert Dr. Althoff. Als Besonderheit lässt sich hier die Widerstandsmessung, die sogenannte Endometrie nennen, die zur Bestimmung der Wurzellänge dient. Sie ermöglicht es, jeden Abschnitt des Kanals zu vermessen und zu säubern und die Füllung perfekt an die Wurzellänge anzupassen. Daraufhin erhält der Kanal eine dreidimensionale Füllung und wird exakt abgedichtet. Im Anschluss stehen verschiedene Materialien zur Verfügung, um ein möglichst natürliches und ästhetisches restauratives Ergebnis zu erzielen. Nach der Behandlung empfiehlt es sich, mittels dauerhafter und intensiver Zahnpflege Karieserkrankungen und damit auch neuen Zahnwurzelerkrankungen vorzubeugen.
Weitere Informationen unter www.zahnarztpraxis-oppspring.de
[ EG ]
     [17.02.2011]
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