
Gute Nachricht aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).Wenn sich Kälte, Sturm, Regen, Hitze oder Sonnenschein abwechseln, macht das jedem dritten Deutschen schwer zu schaffen. Vor allem reifere Frauen leiden häufig unter Wetterfühligkeit. Für Dr. Christian Schmincke, Allgemeinmediziner und TCM-Experte aus der Klinik am Steigerwald, steht Wetterempfindlichkeit im Zusammenhang mit dem Gesundheitszustand des Körpers: „Aus Sicht der TCM beeinflussen klimatische Bedingungen das immunologische Geschehen jedes Lebewesens. Die fünf äußeren Krankheitsfaktoren Kälte, Wind, Hitze, Feuchtigkeit und Trockenheit können je nach Krankengeschichte Symptome verschlimmern: windiges Wetter beispielsweise beeinflusst Migräne, kalt-feuchtes Wetter Asthma und eine herannahende Kältefront Gelenkerkrankungen.“
Anzeige Krankheitsursachen erkennen TCM-Ärzte mit Hilfe der chinesischen Diagnostik. Die Puls- und Zungendiagnose aber auch ausführliche Gespräche mit Patienten helfen dabei, feinste Körpersignale zu deuten. „Beispielsweise die Beurteilung von Farbe, Form und Belag der Zunge im Rahmen der Zungendiagnostik gibt uns wichtige Hinweise, ob Betroffene eine Hitze-, Kälte, Wind-, Trockenheits- oder Feuchtigkeitsbelastung haben. So gilt eine weiß-belegte Zunge zum Beispiel als Kälte-Feuchtigkeitszeichen“, weiß Dr. Schmincke.
![]() Bildquelle: Klinik am Steigerwald Rheumatiker beispielsweise haben häufig einen Kälte-Anteil in ihrer Krankengeschichte. Naht eine Kältefront, schmerzen angeschlagene Gelenke. Wetterfühligkeit kann sich auch entsprechend der Krankheitsphasen ändern. Dem Rheumatiker tut mal Kälte oder mal Wärme am Gelenk gut. Erfahrene TCM-Therapeuten ändern dementsprechend ihre chinesische Arzneitherapie, den wichtigsten Baustein der TCM.
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