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Rheuma nachhaltig behandeln
Junge Menschen ebenso betroffen wie ältere.

Schmerzende Arme und Beine, entzündete und angeschwollene Gelenke, Muskelschmerzen oder auch Bewegungseinschränkungen – wer an rheumatischen Erkrankungen leidet, hat meist einen leidvollen Weg vor sich. Auch weil sich hinter dem Begriff Rheuma mehr als 400 verschiedene Krankheitsformen verbergen. Alle bedürfen einer individuellen Therapie. Oftmals beschränkt sich die Behandlung jedoch auf medikamentöse Schmerzlinderung und den Erhalt der Gelenkbeweglichkeit durch Krankengymnastik. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) verschafft Betroffenen oft langfristige Besserung und reduziert zudem den Medikamentenverbrauch mitsamt Nebenwirkungen.
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In Deutschland leiden mehrere Millionen Menschen dauerhaft an einer rheumatischen Krankheit. So zählen beispielsweise rheumatoide Arthritis, Arthrose und jugendliches Rheuma zu den Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Und: Rheuma kann jeden treffen, nicht nur ältere Menschen. „Oft quälen sich Betroffene über viele Jahre mit den schlimmsten Schmerzen, laufen von Arzt zu Arzt und leiden unter den Nebenwirkungen der Medikamente. Dann wird jeder Schritt zur Qual, das Aufstehen zur Tortur oder die schmerzenden Finger können nichts festhalten“, verdeutlicht Dr. Christian Schmincke, Allgemeinmediziner und Leiter der TCM-Klinik am Steigerwald, das Problem vieler Patienten. Zudem schädigen entzündlich-rheumatische Erkrankungen nicht nur die Gelenke. Rheumapatienten haben ein 30 bis 60 Prozent höheres Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.
Wichtigste Maßnahme der schulmedizinischen Therapie stellt die medikamentöse Behandlung mit Schmerzmitteln, Cortison und sogenannten Immunblockern dar. Für viele Patienten ist dies aufgrund von Nebenwirkungen und der Begünstigung anderer Erkrankungen aber keine dauerhafte Lösung. Eine Therapie mit den Methoden der TCM reduziert in vielen Fällen nicht nur den Medikamentenverbrauch, sondern führt oft zu einem Leben ohne dauerhafte Schmerzen und Bewegungseinschränkungen – auch nach langjährigem Krankheitsverlauf. „Kernbaustein der TCM ist die chinesische Arzneitherapie. Hier stellen wir nach genauer Diagnose chinesische Roharzneien individuell zusammen“, erklärt Dr. Schmincke. „Dabei ist es wichtig, chinesische Therapieverfahren an die Bedürfnisse westlicher Patienten anzupassen“, so der auf TCM spezialisierte Mediziner. Die individuell verschriebenen chinesischen Arzneien werden aufgekocht und das so entstandene Dekokt in kleinen Schlucken über den Tag verteilt getrunken. Viele Studien belegen die Wirksamkeit der alternativen Behandlungsform.

Bildquelle: Klinik am Steigerwald
Wichtige weitere Säulen der TCM sind Akupunktur, Körpertherapie Qi Gong, Tuina-Massage und Diätetik. Damit die Behandlung erfolgreich verläuft, müssen Ärzte unter Berücksichtigung des jeweiligen rheumatischen Krankheitsbildes, des Krankheitszustands und vor allem der persönlichen Situation des Patienten die richtigen Maßnahmen festlegen: „Bei der ausführlichen Anamnese rollen wir die Krankengeschichte eines Patienten chronologisch auf. Puls- und Zungendiagnostik liefern wertvolle Informationen über innere Spannungszustände, Entzündungsdruck und immunologische Situation des Patienten und die Grundlage für die Behandlung.“
Weitere Informationen unter www.tcmklinik.de
[ EG ]
     [14.10.2010]
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