
Wie ältere Menschen sonnenreiche Wochen gesund überstehen.Heiße Temperaturen und strahlend blauer Himmel bringen Deutschland im idealen Sommer ins Schwitzen. Während das Wetter Jung und Alt ins Freie lockt, vergessen viele leichtfertig, einige Regeln zu beachten, um unbeschadet in den vollen Genuss des Sommers zu kommen. Insbesondere ältere Menschen sollten vorbeugende Maßnahmen ergreifen, um gesundheitlichen Problemen von vornherein entgegenzuwirken.
Anzeige Sonnenschutz gleich Sonnenfreud’ Ganz gleich welchen Alters, Sonnenschutz erweist sich an Sommertagen als unerlässlich. Doch ebenso wie Kinder sollten speziell ältere Menschen Vorsicht in Sachen Sonnenbad walten lassen. Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor sorgen für unbeschwerte Stunden im Freien. Zu lange und intensive Sonnenbäder jedoch besser meiden, um Sonnenbränden und Hautkrebs vorzubeugen. Neben leichter, locker sitzender Kleidung schützen Kopfbedeckungen vor direkter Sonnenbestrahlung, insbesondere dann, wenn das Haupthaar nicht mehr dieselbe Dichte besitzt wie in jungen Jahren. Bei der Einnahme von Medikamenten unbedingt mit einem Arzt Rücksprache halten, da einige Präparate die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen. Am Ende eines aktiven Tages belebt eine lauwarme, kurze Dusche Körper und Seele. Tipp: Speziell Senioren sollten rückfettende Reinigungs- und Pflegemittel für Haut und Haar verwenden. Neben Sonne und Salzwasser trägt auch die hormonell bedingte abnehmende Talgproduktion zu trockener Kopfhaut bei. Lipidshampoos beruhigen angegriffene, juckende Partien und unterstützen den Gesundungsprozess (zum Beispiel Preval Lipojoba, Apotheke).
Gefahr Flüssigkeitsmangel Damit auch ältere Menschen für die anspruchsvollen Tage im Sommer gewappnet sind, erweist sich vor allem eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme als lebensnotwendig. Denn mit fortschreitendem Alter lässt das Durstempfinden nach, die Gefahr schneller Dehydration steigt erheblich. Ältere Menschen verlieren bis zu zwei Liter Flüssigkeit am Tag, die der Körper im Sommer größtenteils als Schweiß abgibt. Dies kann Störungen des Mineralhaushaltes hervorrufen, da der Organismus durch das Fehlen der Salze das Wasser nicht mehr ausreichend bindet. Nimmt der Körper wegen der hohen Außentemperaturen mehr Wärme auf, als er abgeben kann, beeinträchtigt dies zudem die Regulation der Körpertemperatur – statt zu sinken, steigt sie und es droht ein Hitzschlag. Schon morgens sollten sich Senioren deshalb die Tagesration an Flüssigkeit bereitstellen. Mindestens zwei Liter Mineralwasser, Saftschorle oder Tee sind neben wasserreichem Gemüse und Obst ratsam. Auf stark gekühlte Getränke besser verzichten, da diese den Körper dazu anregen, noch mehr Wärme zu produzieren.
![]() Foto: Preval Dermatica Umstellung auf hohe Temperaturen Sommerliche Hitze bedeutet eine Herausforderung für den Körper, die sich aber mithilfe einiger Vorkehrungen meistern lässt. Lüften am frühen Morgen und späten Abend sorgt für eine gemäßigte Raumtemperatur. Wenn die Fenster tagsüber zudem geschlossen bleiben und Ventilatoren Kühle schaffen, erfüllen auch die Wohnung akzeptable Temperaturen. Nicht benötigte elektrische Geräte jedoch ausschalten, um die von ihnen ausgehende zusätzliche Wärme zu vermeiden. Auch kalte Kompressen an Armen und Beinen bieten willkommene Erfrischung. Wer körperliche Arbeit verrichtet, sollte dies auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegen, denn hohe Ozonwerte können Reizungen der Bronchien und Augen bis hin zu Atemnot und Asthmaanfällen auslösen.
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