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Was stört bei einer Erkältung am meisten?
Das wollten Tempo sanft und frei und das Marktforschungsinstitut GfK von 1.000 Männern und Frauen in ganz Deutschland wissen.

Die Deutschen lassen sich von einer Erkältung die Laune nicht verderben - das ergab eine Studie von Tempo sanft und frei und der GfK. Dennoch bringt eine Erkältung Unerfreuliches mit sich: Vor allem jüngere Menschen haben mit äußerlichen Krankheitserscheinungen wie einer roten und rauen Nase oder angeschwollene Augen zu kämpfen und sie fühlen sich dadurch in ihrem Freizeitverhalten beeinträchtigt. Ein anderer Teil der Befragten leidet vor allem an Erkältungserscheinungen wie Halsweh oder Husten. Welche Symptome am meisten stören, ist überwiegend geschlechtsunabhängig. Allerdings sind die Befragten der Meinung, dass Männer insgesamt mehr unter einer Erkältung leiden als Frauen.
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Die Top 3 der Erkältungs-Ärgernisse
Schluckbeschwerden und Halsschmerzen (54 Prozent), nicht durch die Nase atmen können (48 Prozent) und fehlende Konzentrations- und Leistungsfähigkeit (48 Prozent) sind die Erkältungsbeschwerden unter denen die Befragten - geschlechtsunabhängig - am meisten leiden. Unter Kopf- und Gliederschmerzen leiden Frauen mit 49 Prozent mehr als Männer mit 39 Prozent. Und auch die rote Nase empfinden Frauen als störender. Männer fühlen sich besonders durch Augenprobleme wie Brennen, Tränen, Rötungen und Schwellungen beeinträchtigt.
Jüngere sind eitler
Rote Nase und offen stehender Mund, weil man nicht richtig atmen kann: So gewinnt man keinen Schönheitswettbewerb. Unter den sichtbaren Erkältungserscheinungen leiden vor allem jüngere Menschen. 28 Prozent der 14- bis 29jährigen gaben dies an. Die jüngere Altersgruppe sagte mit 19 Prozent auch überdurchschnittlich oft, dass sie besonders darunter leidet, dass Sport und Partys bei einer Erkältung auf der Strecke bleiben.
Krank zu Hause gilt nur für wenige
Im Bett liegen bei einem grippalen Infekt kommt für die meisten nicht in Frage. Nur 22 Prozent gaben an, dass sie sich bei einer Erkältung so „schrecklich“ fühlen, dass sie das Bett hüten. Besonders tapfer zeigen sich die Beamten: Unter ihnen wollen nur 13 Prozent die Erkältung im Bett auskurieren. Diese Berufsgruppe gab mit 61 Prozent auch am häufigsten an, dass sie mit einer Erkältung gut leben kann. Insgesamt nimmt die Hälfte der Befragten grippale Infekte von der leichten Seite und ist der Meinung, dass Erkältungen jeden Mal treffen können und schnell wieder vorbei sind.

Foto: obs / Tempo
Husten ist vor allem Älteren peinlich
In der Öffentlichkeit unangenehm aufzufallen, stellt besonders für ältere Menschen ein Problem dar. 23 Prozent der Befragten über 60 Jahre gab an, Hustenanfälle in der Öffentlichkeit als peinlich zu empfinden. Im Schnitt sind es nur 15 Prozent. Ältere haben auch einen größeren Bedarf an Mitleid: Die über 60jährigen gaben mit 5 Prozent doppelt so oft an, dass sie bei Erkältungen zu wenig Mitgefühl bekommen, als der Durchschnitt (2,5 Prozent).
Männer leiden mehr
36 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Männer unter einer Erkältung mehr leiden und dies auch zeigen oder artikulieren. Dies denken jedoch nur 26 Prozent der Männer selbst, hingegen 48 Prozent der Frauen. Nur 8 Prozent der Befragten meinen, dass Frauen unter Erkältungen ersichtlich mehr leiden als Männer.
Über die Umfrage: Im Auftrag von Tempo sanft und frei hat das Marktforschungsinstitut GfK circa 1.000 Bundesbürger ab 14 Jahren zum Thema Erkältung befragt. Die Erhebung fand zwischen dem 9. und dem 13. Dezember 2009 statt.
Hinweis: Prozentzahlen sind gerundet.
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Quelle: ots / Tempo
[ EG ]
     [10.02.2010]
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