
Tag der Zahngesundheit 2009 zeigt Verbindung zwischen Mund- und Allgemeingesundheit auf.Am 25. September findet erneut der Tag der Zahngesundheit statt, hier widmet sich der Verein für Zahnhygiene e.V. jedes Jahr einem besonderen thematischen Schwerpunkt. In 2009 steht der Tag unter dem Motto: „Gesund beginnt im Mund – krank sein oftmals auch“. Verschiedene bundesweite Aktionen und Veranstaltungen weisen in diesem Jahr auf den engen Zusammenhang zwischen Mundgesundheit und Gesundheit des gesamten Organismus hin.
Anzeige Denn: Beschwerden an Zähnen und Kiefer können eine Vielzahl von weiteren Erkrankungen nach sich ziehen. So soll beispielsweise Parodontitis auch für artherosklerotische Gefäßerkrankungen sowie für Herz- und Kreislauferkrankungen verantwortlich sein. „Viele Menschen unterschätzen die Bedeutung der Mundhygiene für die Allgemeingesundheit. Regelmäßige Zahnpflege und Prophylaxe wie auch eine ausgewogene Ernährung leisten einen wichtigen Beitrag für die gesamte Gesundheit“, erklärt Dr. Dr. Ralf Luckey, Msc, leitender Zahnarzt am Diagnostikzentrum für Implantologie und Gesichtsästhetik (DIG) der Implantatklinik in Hannover (IKH).
Beschwerden verursachen gravierende Folgekrankheiten Zähne sowie das gesamte Kauorgan stehen in Wechselbeziehung mit dem Körper. Experten gehen davon aus, dass beispielsweise Entzündungen im Mundraum über die Blutbahn auch zu anderen Stellen des Körpers transportiert werden, wo sie schwere gesundheitliche Probleme verursachen können. Fehlstellungen der Zähne oder schlecht sitzender Zahnersatz können für Muskelverspannungen an Hals, Schulter oder Rücken sorgen. Mögliche Folgen: starke Kopf- und Rückenschmerzen. Aber auch Erkrankungen wie Tinnitus, Magen- und Verdauungsprobleme stehen mit Beschwerden im Zahn-, Mund- und Kieferbereich in Verbindung. Des Weiteren führt ein überdurchschnittlich hoher Bakterienbefall durch schlechte Mundhygiene häufig zu chronischen Erkrankungen der Atemwege. Hier haben Studien bereits gezeigt, dass eine verminderte Lungenfunktion gleichzeitig mit einem schlechten Zahnfleischzustand einhergeht. Bei schwangeren Frauen gehen Mediziner sogar davon aus, dass Parodontitis eine Frühgeburt auslösen kann. „Nicht nur werdende Mütter sind gefährdet, auch Raucher und Menschen, die viel Alkohol trinken, leiden häufiger an Erkrankungen im Mundraum. Genauso wie Diabetiker und Rheumatiker, da mit diesen Krankheiten ein verminderter Speichelfluss einhergeht, der für die Erhaltung der Zahngesundheit maßgeblich ist“, sagt Dr. Luckey.
![]() Foto: DIG Hannover © Petra Schneider Zahnpflege und Vorsorge sind das A&O Mit regelmäßiger Zahnpflege lässt sich einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen vorbeugen. Deshalb täglich nach den Mahlzeiten Zähne putzen und dabei die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürstchen nicht vergessen. Die Zahnbürste sollte mindestens jeden dritten Monat durch eine neue ersetzt werden. Neuerdings gibt es viele neue Zahnbürstentypen wie elektrische Zahnbürsten oder Ultraschall-Zahnbürsten, auch sie pflegen die Zähne optimal. Zusätzlich empfiehlt sich ein halbjährlicher Prophylaxetermin beim Zahnarzt sowie ein- bis zweimal jährlich ein Termin für eine professionelle Zahnreinigung. Nur so lassen sich hartnäckige Beläge wirklich restlos entfernen und Zähne und Zahnfleisch bleiben optimal geschützt. „Auch die Ernährung spielt eine große Rolle. Süße und kohlenhydratreiche Nahrungsmittel wie Schokolade, Kuchen und Gebäck sowie Weizenmehlprodukte sollten selten auf dem Speiseplan stehen. Lieber auf Gemüse, Obst und Vollkornprodukte zurückgreifen. Bei den Getränken empfehlen sich ungesüßte Tees, Mineralwasser und Fruchtschorlen. Kaffee und Alkohol sollte, wenn überhaupt, nur in Maßen getrunken werden“, so Dr. Luckey.
Diskutiere zu diesem Thema in unserem Forum. Weitere Informationen unter www.implantatzentrum-hannover.de [ TS ] |