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In Schwung kommen – in Schwung bleiben
Sportlich aktiv trotz Gelenkbeschwerden.

Wer rastet, der rostet – Sport spielt für ein gesundes Leben eine wichtige Rolle. Gezielt eingesetzt, kann er Heilungsprozesse beschleunigen und Krankheitsverläufe positiv beeinflussen. Denn der menschliche Körper braucht Bewegung, damit Gelenke geschmeidig und Muskeln trainiert bleiben. Trotz körperlichen Einschränkungen wie beispielsweise chronischen Gelenkerkrankungen sollte deshalb niemand vollständig auf Sport verzichten.
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Auch nach Implantation von künstlichen Hüft- oder Kniegelenken, einem der häufigsten operativen Eingriffe in Deutschland überhaupt, gilt es, Patienten möglichst umfassend zu mobilisieren. Das heißt, in Bewegung zu versetzen, um Muskelabbau vorzubeugen und die Beweglichkeit mit dem neuem Gelenk wieder herzustellen. Regelmäßige Bewegungen können Gelenkbeschwerden – wie z.B. bei rheumatischen Erkrankungen - vorbeugen. Ziel stellt hier eine Stärkung von Gelenken und umliegender Muskulatur dar, um so einer Versteifung entgegenzuwirken“, so Jens Friedrich Holsing, Geschäftsführer der HolsingVital GmbH, anerkannte Fachklinik für orthopädisch-traumatologische Rehabilitation und Anschlussheilbehandlung.
Stichwort sanfter Ausdauersport
Für Betroffene mit künstlichem Knie- oder Hüftgelenk sowie mit chronischen Gelenkerkrankungen stellt sich jedoch die Frage, welche Sportarten sich für sie eignen. Hier kommen besonders sogenannte sanfte Ausdauersportarten wie Nordic Walking, Wandern, Radfahren oder auch Schwimmen in Betracht. Denn durch möglichst gleichmäßige, sanfte Bewegungsabläufe wirken sie einer Überbeanspruchung entgegen. „Sportarten mit ruckartigen Stoß- oder Sprungbewegungen wie Basketball, Badminton oder Leichtathletik sollten hingegen tabu sein, da hier abrupt hohe Kräfte auf die Gelenke wirken. Außerdem fehl am Platz: übertrieben sportlicher Ehrgeiz oder der Anspruch, nahtlos an frühere Leistungen anzuknüpfen“, sagt Jens Friedrich Holsing.

Bildquelle: HolsingVital
Welche Sportart passt zu mir?
Oft erkennen Patienten zunächst im Rahmen einer Sport- und Bewegungstherapie, welche Sportart ihnen Spaß bereitet. Außerdem empfiehlt sich der Anschluss an eine Rehabilitationssportgruppe, denn dort lernen Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, auf körperliche Signale zu achten und so einer falschen oder übermäßigen Belastung vorzubeugen. Über den Rehabilitationssport kann je nach individueller körperlicher Verfassung auch der Einstieg in den regulären Sport erfolgen. „Vor jedem sportlichen Wiedereinstieg sollte jedoch stets die Rücksprache mit dem Hausarzt oder Sportmediziner stehen. Gemeinsam mit dem Experten können Patienten erörtern, ob und in welcher Intensität sich Sportarten im individuellen Fall eignen“, gibt Jens Friedrich Holsing abschließend zu bedenken.
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Weitere Informationen unter www.holsingvital.de
[ LS ]
     [03.09.2009]
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