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Wundheilung aktiv fördern
Bepanthen unterstützt alle Phasen des körpereigenen Heilungsprozesses.

In Deutschland ereignen sich jedes Jahr mehr als fünf Millionen Unfälle im Haushalt und in der Freizeit (1). Noch häufiger kommt es zu kleinen Verletzungen wie Schürf-, Kratz- oder Schnittwunden. Auch wenn ein Arztbesuch in solchen Fällen meist nicht notwendig ist, sollten Bagatellverletzungen richtig versorgt werden, damit sie sich nicht infizieren, gut heilen und das Narbenrisiko reduziert wird. „Wichtig ist, den natürlichen Wundheilungsprozess des Körpers bestmöglich zu unterstützen“, erklärt Hausärztin Dr. Frauke Höllering aus Arnsberg. Empfehlenswert ist daher, die Wunde zu reinigen, zu desinfizieren und anschließend den Heilungsprozess mit einer Wund- und Heilsalbe, zum Beispiel Bepanthen, zu fördern.
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Selbstbehandlung oder Arztbesuch?
Grundsätzlich gilt: Wer sich nicht sicher ist, ob eine Wunde professionelle Versorgung benötigt, sollte auf Nummer sicher gehen und sich in der Apotheke oder beim Hausarzt beraten lassen. „Selbst behandelt werden können oberflächliche Schürf-, Kratz- oder Schnittwunden“, sagt Dr. Höllering. „Ist die Wunde aber groß und tief, sind Fremdkörper tief eingedrungen oder wenn die letzte Tetanus-Impfung länger als zehn Jahre zurück liegt, sollte ein Arzt aufgesucht werden.“
Die drei Phasen der Wundheilung
Die Wundheilung des Körpers läuft – unabhängig von Größe und Entstehung der Wunde – immer gleich ab: Während der ersten Stunden nach der Verletzung setzt die Blutgerinnung ein. Sie verschließt die kleinen Blutgefäße und bringt so die Blutung zum Stillstand. Es bildet sich ein schützender Wundschorf, der die Wunde abdeckt und eine Barriere gegen Bakterien und Fremdkörper darstellt. Anschließend wandern Fresszellen in das beschädigte Gewebe, die das geronnene Blut und Gewebetrümmer abtransportieren. Zeitgleich startet das Immunsystem die Infektionsabwehr: Leichte Rötung, Schwellung und Wundsekret sind während dieser Zeit normal und gehören zum natürlichen Wundheilungsprozess. Nach dieser Selbstreinigungsphase bildet sich neues Gewebe, das die Wunde von den Wundrändern und vom Wundgrund her langsam wieder auffüllt. In der dritten Phase der Wundheilung wird die Wunde verschlossen und die Hautoberfläche erneuert. „Bis der Hautdefekt vollständig abgedeckt ist und sich eine neue belastbare Hautschicht gebildet hat, vergehen einige Tage“, erklärt Dr. Höllering. In jeder dieser Wundheilungsphasen kann der körpereigene Prozess durch zusätzliche Behandlung optimal unterstützt werden.
Infektionen verhindern
Höllering macht deutlich, dass Desinfektion eine entscheidende Rolle bei der Wundbehandlung spielt: „Da die Oberfläche der Haut – insbesondere die der Hände – mit zahlreichen Keimen besiedelt ist, kann sich jede Wunde infizieren. Darum empfiehlt sich eine Desinfektion auch bei sauber aussehenden Verletzungen, z. B. Schnitten.“ Kleine Wunden sollten nach der Reinigung mit klarem Wasser am besten mit einem Chlorhexidin-Präparat, zum Beispiel mit Bepanthen Antiseptische Wundcreme, desinfiziert werden. Bepanthen Antiseptische Wundcreme enthält keine Duft- und Farbstoffe, brennt nicht, sondern kühlt und wirkt auch auf noch leicht blutenden Wunden. „Der dünne Film, den die Salbe über die Haut legt, bewahrt die Wunde vor dem Austrocknen und schützt vor dem Einwandern von Bakterien“, so Höllering. Mit einem Pflaster oder – je nach Wundfläche – Verband wird zusätzlich für den erforderlichen Schutz von außen gesorgt.


Quelle: Bepanthen (Bayer Vital GmbH)
Heilungsprozess nach Plan
Wenn sich bereits leichter Schorf auf der Wunde gebildet hat, kann der Heilungsprozess anschließend durch die Behandlung mit der Bepanthen Wund- und Heilsalbe weiter unterstützt werden. Sie enthält den Wirkstoff Dexpanthenol, der aktiv von innen heraus die Zellneubildung und die Wiederherstellung der Hautschutzbarriere fördert. Das Präparat unterstützt die Wundheilung, reduziert das Narbenrisiko und ist frei von Farb-, Duft- und Konservierungsstoffen. „Auf Basis einer Wasser-in-Öl-Emulsion bildet die Wund- und Heilsalbe einen dünnen, sauerstoffdurchlässigen Film auf der Haut. Der macht die Wunde geschmeidig, beugt einem Aufreißen vor und sorgt so für ideale Heilungsbedingungen“, erklärt Höllering.
Hausmittel kritisch hinterfragen
Immer wieder sind unterschiedlichste Binsenweisheiten zur Behandlung von Bagatellverletzungen zu hören. Viele dieser Hausmittelchen sind jedoch nicht nur wirkungslos, sondern können die Wundheilung sogar behindern. „Auf keinen Fall sollten Wunden mit Alkohol oder Waschbenzin gereinigt werden“, warnt Dr. Höllering. „Das ist schmerzhaft und wirkt austrocknend. Auch Puder ist ungeeignet, da es krümelig ist und die Verletzung nicht richtig abdeckt.“ Von einer Behandlung mit Zinksalbe oder Lebensmitteln wie Honig oder Quark ist ebenfalls abzuraten.
Drei Schritte zur optimalen Wundheilung
Bereits kleine Verletzungen bedürfen einer angemessenen Wundversorgung. Mit den Tipps zur Unterstützung des körpereigenen Heilungsprozesses können Wunden gut heilen:
  • 1. Phase: Selbstreinigung (Tag 1 bis 3): Reinigung der Wunde mit klarem Wasser und Desinfektion, z.B. mit Bepanthen Antiseptischer Wundcreme.
  • 2. Phase: Gewebeneubildung (ab Tag 4): Unterstützung der Zell- und Gewebeneubildung, z.B. mit Bepanthen Wund- und Heilsalbe.
  • 3. Phase: Wundverschluss: Wundpflege und Förderung des abschließenden Heilungsprozesses, z.B. mit Bepanthen Wund- und Heilsalbe.
  • Quelle: (1) Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
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    Weitere Informationen unter www.bayervital.de
    [ EG ]
         [31.08.2009]
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