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Wie fit sind Ihre Venen?
Elf Fragen zu Krampfadern, ihren Symptomen und Ursachen.

Bei Krampfadern denken die meisten Menschen an hervorstehende Blutgefäße, die sich deutlich sichtbar unter der Haut abzeichnen. Doch nicht immer lassen sich Venenerkrankungen auf den ersten Blick erkennen. „Viele Betroffene ignorieren erste Anzeichen und schieben Symptome wie geschwollene Waden oder schwere Beine auf andere Ursachen“, weiß Dr. Erika Mendoza, Leiterin der Venenpraxis Wunstorf bei Hannover und Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für CHIVA e.V.
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Dabei zeigen sich Venenerkrankungen häufig durch typische Merkmale, die eine frühzeitige Behandlung ermöglichen. Bedenken vor einer großen Operation erweisen sich meist als unbegründet, denn inzwischen existieren verschiedene schonende Verfahren, wie die CHIVA-Methode, welche die Venen vielfach erhalten.
Symptome nicht ignorieren
Um die Gesundheit der Venen zu überprüfen, empfiehlt die Expertin, sich folgende Fragen zu stellen, die typische Symptome für Krampfadern beinhalten.
  • 1. Spüren Sie häufig ein Schweregefühl oder Ziehen in den Beinen?
  • 2. Lassen diese Beschwerden beim Hochlagern der Beine nach?
  • 3. Sind Ihre Waden häufig geschwollen?
  • 4. Leiden Sie unter nächtlichen Wadenkrämpfen?
  • 5. Zeigen sich rötlich oder bläulich durch die Haut schimmernde Äderchen – sogenannte Besenreiser – an Ihren Beinen?
  • 6. Zeigen sich an Ihrem Knöchel bräunliche Verfärbungen?
  • Wer eine oder mehrere dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet, sollte die Beschwerden ärztlich abklären lassen. „Zwar liegt bei Krampfadern in den seltensten Fällen ein Notfall vor, doch eine frühzeitige Behandlung beugt weiteren Folgen der Venenschwäche vor“, erklärt Dr. Erika Mendoza.

    Foto: medi
    Kleine Änderungen für gesunde Venen
    Eine Vielzahl von Faktoren, die auf die Venen einwirken, lassen sich auf unser gewohntes Verhalten zurückführen. Doch bereits kleine Veränderungen im Alltag fördern die Venengesundheit und geben den oben genannten Symptomen gar nicht erst eine Chance. Mit den folgenden Fragen können Sie überprüfen, ob Ihre Gewohnheiten die Entstehung von Krampfadern begünstigen.
  • 1. Müssen Sie tagsüber viel stehen oder sitzen?
  • 2. Kommen Sport und regelmäßige Bewegung in Ihrem Alltag oft zu kurz?
  • 3. Leiden Sie unter Übergewicht?
  • 4. Rauchen Sie?
  • 5. Nehmen Sie regelmäßig Hormonpräparate ein?
  • Bei den Fragen, bei denen die Antwort positiv ausfällt, gilt es zu überdenken, ob sich diese Verhaltensweisen ändern lassen. „Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder von heute auf morgen sein gesamtes Leben umkrempeln muss“, sagt Dr. Mendoza. „Meist bringt es bereits eine ganze Menge, an einzelnen Punkten anzusetzen – beispielsweise häufiger mit dem Rad statt mit dem Auto zu fahren oder bei stehenden Berufen Stütz- oder Kompressionsstrümpfe zu tragen.“
    Wichtig: Diese Fragen ersetzen keinen Arztbesuch! Bei starken und anhaltenden Beschwerden in Beinen und Waden gilt es, einen Arzt aufzusuchen, um die Ursache abzuklären und gegebenenfalls eine Behandlung einzuleiten.
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    Weitere Informationen unter www.venenpraxis-wunstorf.de
    [ LS ]
         [28.07.2009]
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