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Keine Chance für Zahnverlust
Spezielles Protein sorgt bei Parodontitisbehandlung für neue Stabilität der Zähne.

Parodontitis zählt zu den Volkskrankheiten in Deutschland und sie ist nach Karies die häufigste Erkrankung im Mundraum. Vorsichtigen Schätzungen zufolge leiden circa 80 Prozent aller Erwachsenen unter der gefährlichen Entzündung des Zahnhalteapparates.
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Hauptursache sind Bakterien, die sich im den Zahn umgebenden Gewebe wie Zahnfleischbett und Kieferknochen einnisten und dort entzündliche Veränderungen hervorrufen. Diese ziehen in der Regel Zahnfleisch- sowie Kieferknochenschwund nach sich und sorgen so für den Verlust eines oder mehrerer Zähne. Ein schleichender Prozess, der häufig unbemerkt und schmerzlos verläuft.
Parodontitis gehört in zahnärztliche Behandlung
Stellt der Zahnarzt eine Parodontitis fest, leitet er zum Schutz aller Zähne zumeist eine umfassende Therapie ein. Hier stehen heutzutage viele verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung – je nach Stadium der Erkrankung. Neben besonderen Reinigungsverfahren und chirurgischen Methoden gibt es neuerdings die Behandlung mit dem Wirkstoff Emdogain®. „Wir arbeiten sehr erfolgreich mit dem Spezial-Gel in der Parodontitisbehandlung. Das künstlich hergestellte Emdogain® wirkt wie das Protein Amelogenin, welches im menschlichen Körper während der Zahnentwicklung produziert wird“, so Dr. Ralf Luckey, zertifizierter Spezialist für Implantologie und zahnärztlicher Direktor und medizinischer Leiter der Implantatzahnklinik des DIG.
Stärkung des Zahnhalteapparates mit neugebildetem Gewebe
Eine Emdogain®-Behandlung setzt auf die regenerierenden Kräfte des Körpers. Denn in Emdogain® enthaltene, künstlich hergestellte Schmelzmatrixproteine bewirken die Stärkung des natürlichen Zahnhalteapparates mithilfe der Neubildung von Wurzelzement, Zahnhaltefasern und Kieferknochen. Zähne erhalten so im Laufe von circa sechs Monaten ihre Stabilität zurück.

Bildquelle: DIG Hannover © Petra Schneider
Nach einer gründlichen Reinigung der Zähne und Zahnzwischenräume sowie der Sterilisation des Zahnfleisches mittels Laser trägt der Zahnarzt das Gel mit einer Spritze auf die Zahnwurzeloberfläche auf. Dieser Eingriff erfolgt in Lokalanästhesie und die Patienten können die Praxis kurz nach dem Eingriff wieder verlassen. Im Anschluss erfolgt je nach individueller Ausgangssituation eine Therapie mit Antibiotika und regelmäßigen Nachkontrollen. „Eine Behandlung mit Emdogain® ist nicht nur bei Parodontitis angezeigt, sondern auch beim Setzen von Implantaten. Die nachgewiesenen positiven Effekte auf die Knochenregeneration und Wundheilung machen den Einsatz des Proteins so wertvoll für die Zahnmedizin“, sagt Dr. Ralf Luckey.
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Weitere Informationen unter www.implantatzentrum-hannover.de
[ LS ]
     [24.06.2009]
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