
Ansteckung, Symptome und Behandlung.Dreimal pro Jahr, so die Statistik, bekommen Erwachsene im Schnitt eine Erkältung. Besonders zwischen Oktober und April steigt die Anfälligkeit für diese grippalen Infekte. Jeder kennt die typischen Beschwerden: Kopf- und Halsschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, ein Gefühl von Abgeschlagenheit, manchmal auch Fieber. Bei jedem Betroffenen ist der Verlauf einer Erkältung anders; beim einen beginnt es mit Husten und Schnupfen, beim anderen sind Halsschmerzen das untrügliche Zeichen für eine Infektion der Atemwege. Die Ursache einer Erkältung - die Virusinfektion - kann nicht bekämpft werden, aber die Symptome lassen sich lindern.
Anzeige In den meisten Fällen ist eine Infektion mit Viren die Ursache für eine Erkältung. „Am häufigsten handelt es sich um Rhinoviren, von denen es rund hundert Unterarten gibt“, erklärt Prof. Ralph Mösges, Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde an der Universität Köln. Zahlreiche andere Viren mit ebenso vielen Unterarten können ebenfalls für den Infekt verantwortlich sein. Die Viren verändern sich ständig, weshalb es gegen grippale Infekte keine Impfung gibt. Ein starkes Immunsystem kann sich gegen diese Viren wehren. Ist die körpereigene Abwehr aber geschwächt, können die Viren in den Körper gelangen. Eine Schwächung des Immunsystems tritt vor allem in den Wintermonaten auf. Mangelnde Bewegung, Defizite in der Ernährung, weniger Sonne oder zu dünne Kleidung machen das Immunsystem anfällig. Überheizte, trockene Räume und kalte Winterluft mindern die Funktions- und Regenerationsfähigkeit der Schleimhäute in Nase und Hals. Viren können leichter eindringen und sich schneller vermehren.
Ansteckung überall möglich Die Ansteckung mit Erkältungsviren geschieht über die sogenannte Tröpfcheninfektion. Bereits infizierte Personen verteilen die Viren durch Niesen oder Husten in der Luft. Dabei fliegen die Tröpfchen mehrere Meter weit und werden mit einer Geschwindigkeit von bis zu 900 km/h in den Raum geschleudert. Wer dann im Umkreis des Infizierten steht und die Luft einatmet, steckt sich meist direkt an. Die Viren setzen sich aber auch auf Türklinken, Handtücher oder andere viel benutze Gegenstände und können dort mehrere Stunden überleben. Wer dann mit diesen Gegenständen in Berührung kommt und sich mit der Hand ins Gesicht fasst, hat sich mit großer Wahrscheinlichkeit indirekt infiziert. Sind die Viren auf den Schleimhäuten des Atemtraktes angekommen, vermehren sie sich rasch, dringen in die Zellen der Schleimhäute ein und rufen dort eine Entzündung hervor. Manchmal vergehen nur wenige Stunden, bis die Erkältung ausbricht und sich die Symptome bemerkbar machen.
Die Symptome Eine Entzündung ist immer die Reaktion von Körperzellen auf einen störenden Reiz, hier das Eindringen der Erkältungsviren. Entzündete Schleimhäute sind in ihrer Funktionsfähigkeit beeinträchtigt. Prof. Ralph Mösges erläutert die Folgen: „In der Nase schwillt die durch Viren gereizte Schleimhaut an, es kribbelt und wir müssen niesen. Mal läuft viel Flüssigkeit heraus, mal ist die Nase verstopft. Im Rachen verursacht die Entzündung Kratzen und ein Gefühl der Rauhigkeit, die Stimme klingt belegt, Schlucken fällt schwer und ist schmerzhaft. In den oberen Bronchien schädigt die Entzündung die empfindlichen Flimmerhärchen, deren Aufgabe es ist, Staub und Reizstoffe nach außen zu transportieren. Mit Husten versuchen wir, die geschwächten Härchen dabei zu unterstützen.“ Ein häufig auftretendes Symptom sind auch Kopfschmerzen. Sie sind ein Signal des Körpers, dass er Schonung braucht. Ebenso wie die Gliederschmerzen – schmerzende Muskeln und Gelenke - treten sie meist zu Beginn einer Erkältung auf. Auslöser für die Erkältungsbeschwerden sind spezielle Botenstoffe, die die Zellen bei einem Angriff von Erkältungsviren aussenden. Rund eine Woche dauert es, bis die körpereigene Abwehr die Viren abgetötet hat und die Beschwerden nachlassen.
Eine Erkältung ist keine Grippe Wichtig, manchmal sogar lebenswichtig, ist die Unterscheidung der Erkältung von der Grippe (Influenza). Auch die Grippe ist eine akute Infektion der Atemwege durch Viren, es handelt sich um spezielle Influenza-Viren. Die Grippe ist eine schwere Erkrankung, die zwei bis drei Wochen dauert und den ganzen Körper schwächt. Die Symptome, die denen der Erkältung ähneln, treten – im Gegensatz zur Erkältung – sehr plötzlich und gleichzeitig auf. Hinzu kommt Fieber von über 38,5 Grad Celsius. Tritt Schnupfen auf, ist das für eine Grippe hingegen eher untypisch, dieses Symptom spricht in der Regel für eine Erkältung. Beim Verdacht auf Grippe ist sofort der Arzt aufzusuchen, da diese Krankheit im Extremfall tödlich verlaufen kann. Gegen Grippe ist eine Schutzimpfung möglich, da es von den Influenza-Viren nicht so viele Arten gibt wie von den Erkältungsviren und sie auch nicht so wandlungsfähig sind.
Schnelle Hilfe bei den ersten Anzeichen einer Erkältung Am besten ist es, eine Erkältung in Ruhe auszukurieren. Aber nicht immer können Erkrankte sich die notwendige Zeit nehmen und sich schonen. Wer zur Arbeit oder sich um die Kinder kümmern muss, dem hilft gegen die lästigen Symptome ein Erkältungsmittel wie z. B. Grippostad® C. Es ist ein in seiner Zusammensetzung einzigartiges Kombinationspräparat mit einer 2+2 Wirk-Formel. Seine Wirkstoffe sind optimal aufeinander abgestimmt: Paracetamol und Chlorphenamin lindern schnell die akuten Erkältungssymptome, Vitamin C und Coffein stärken das Immunsystem und wirken belebend auf den Körper. Die Erkältungsdauer kann dadurch verkürzt werden. Grippostad C ist in Deutschland das meistverwendete Mittel bei Erkältungskrankheiten.
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