
Nach Kopfschmerzen die am häufigsten auftretenden Schmerzen.Die Deutschen zwickt’s im Rücken: 67 Prozent der Bundesbürger leiden unter Rückenschmerzen. Damit steht Deutschland europaweit an erster Stelle, gefolgt von Italien und England. Bei den Deutschen ist die Ursache vor allem eine schlechte Haltung, wie sie häufig bei Bürotätigkeiten und bei zu langem Sitzen auftritt [Quelle: European Chiropractors' Union (ECU)]. Damit einher gehen auch Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich. Schlechte Haltung ist vielfach auch Ursache für den typischen Mausarm bei Menschen, die am Computer arbeiten. Bei all diesen schmerzhaften Beschwerden sind immer Muskeln, Sehnen oder Bänder betroffen; Mediziner fassen die Krankheitsbilder unter dem Begriff „weichteilrheumatische Erkrankungen“ zusammen. Dazu gehören auch Sehnenscheidenentzündungen, wie sie beispielsweise bei einseitiger Belastung von Muskelpartien oder Gelenken beim Sport auftreten können. Diese weichteilrheumatischen Erkrankungen sind schmerzhaft und schränken die Bewegungsfähigkeit im Alltag stark ein.
Anzeige Bei der Volkskrankheit Rückenschmerz sind mehr als 80 Prozent der Beschwerden unspezifisch, das heißt, es liegen keine krankhaften Veränderungen der Wirbelsäule vor. Auslöser ist oft eine Überforderung der Muskulatur durch einseitige und ungewohnte Belastung, z.B. falsches Heben und Tragen oder starres Sitzen am Arbeitsplatz oder im Auto. Viele Menschen nehmen bei Rückenschmerzen eine unergonomische Schonhaltung ein, die erneut eine einseitige mechanische Belastung darstellt und den Schmerz noch verstärkt oder an anderer Stelle hervorruft. Weitere Ursachen für Rückenschmerzen sind ein Bandscheibenvorfall, eingeklemmte Nerven, Osteoporose oder Rheuma. Auch psychische Belastungen wie Stress können sich über Muskeln und Bänder auf die Wirbelsäule auswirken: Sie setzen die Rückenmuskulatur unter ständige Spannung, was zu Ermüdung und Schmerzen führen kann. Rückenschmerzen treten vor allem an zwei Stellen der Wirbelsäule auf: im oberen Bereich als Nackenschmerzen aufgrund von Verspannungen oder als Schmerzen im Lendenwirbelbereich; hier ist der Hauptbelastungspunkt der Wirbelsäule. Neben Kopfschmerzen sind Rückenschmerzen die am häufigsten auftretenden Schmerzen.
Weichteilrheumatische Erkrankungen Unspezifische Rückenschmerzen, die nicht auf eine Erkrankung der Wirbelsäule zurückzuführen sind, zählen zu den weichteilrheumatischen Erkrankungen. Diese Beschwerden betreffen die so genannten Weichteile des menschlichen Körpers, also neben Muskeln und Bändern auch Sehnen, Sehnenscheiden und Schleimbeutel. Fast jeder leidet im Leben einmal unter Weichteilrheumatismus; er ist einer der häufigsten Gründe für Arbeitsunfähigkeit, Kurmaßnahmen und Krankenhausaufenthalte. Wie bei Rückenschmerzen sind die Ursachen für weichteilrheumatische Erkrankungen vor allem Überbeanspruchung oder einseitige Belastung, Verspannungen durch Stress oder falsche Haltung sowie die Abnutzung eines Gelenks. Auch Kälte kann eine Ursache sein.
![]() Foto: Mobilat Die häufigsten weichteilrheumatischen Erkrankungen neben Rückenschmerzen sind:
Begleiterscheinung Entzündung Weichteilrheumatische Erkrankungen gehen meist mit einer Entzündung einher. Eine Entzündung ist die Antwort des Körpers auf einen schädlichen Reiz. Bei weichteilrheumatischen Erkrankungen deuten verschiedene Symptome auf eine Entzündung hin: Die betroffene Stelle wird rot, fühlt sich überwärmt an und ist häufig angeschwollen. Die Funktionsfähigkeit der Muskeln, Sehnen oder Bänder ist eingeschränkt. Sie schmerzen dauerhaft und wechselnd stark; der Schmerz ist meist morgens nach dem Aufstehen am stärksten und lässt im Laufe des Tages nach. Bei körperlicher Ermüdung tritt er sofort wieder auf.
Behandlung mit entzündungshemmendem Wirkstoff Zur Entstehung einer Entzündung tragen vor allem zwei Enzyme als Botenstoffe bei. Ein bestimmter Wirkstoff, die Flufenaminsäure, ist in der Lage, beide Enzyme bei der Bildung dieser Schmerzbotenstoffe zu hemmen. (Cyclooxigenase [COX] und Lipoxygenase [LOX]). Flufenaminsäure dringt gezielt zum Schmerzpunkt vor und wirkt dort doppelt: Der Wirkstoff lindert den Schmerz und bekämpft die schmerzauslösende Entzündung. Flufenaminsäure ist enthalten z.B. in Mobilat® Intens Muskel- und Gelenksalbe.
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