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Volkskrankheit Blasenentzündung
Trinken gegen die Bakterien.

Jetzt, zu Beginn der Badesaison kleiden sich viele Menschen noch zu leicht - denn die Temperaturen sind noch lange nicht so konstant wie im Hochsommer und eine Unterkühlung bleibt oft anfangs unbemerkt. Die unschönen Folgen allerdings können ständiger Harndrang, Schmerzen beim Wasserlassen und Bauchkrämpfe sein - Symptome einer Harnwegsentzündung, lateinisch: Zystitis.
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Jede zweite Frau kennt die Schmerzen
Betroffen sind aufgrund ihrer Anatomie vor allem Frauen: Wie eine repräsentative Forsa-Studie im Auftrag des Cuxhavener Generika-Herstellers TAD Pharma jetzt ergeben hat, kennt jede zweite deutsche Frau ab 14 Jahren die Schmerzen einer Zystitis: Von den 1.003 befragten Frauen aus allen Einkommensschichten hatten 19 Prozent schon mindestens einmal eine Blasen-, Nieren- oder Harnwegsentzündung und 15 Prozent zwei- bis dreimal. Bei 14 Prozent kamen die Beschwerden sogar immer wieder: Sie hatten schon viermal oder häufiger eine Zystitis. Damit zählt dieses Leiden zu den größten Volkskrankheiten hierzulande. Der Osten der Republik zeigt sich der Krankheit gegenüber robuster als der Westen (57 Prozent bislang ohne Beschwerden im Osten, 48 Prozent im Westen).
Die Anatomie begünstigt das Entstehen
Durch die kurze weibliche Harnröhre, die in unmittelbarer Nähe des Afters endet, können Keime leicht in die Harnwege eindringen. Begünstigt wird das Entstehen der Krankheit mitunter durch aggressive Hygieneprodukte, durch Geschlechtsverkehr, bestimmte Verhütungsmethoden, hormonelle Umstellungen und Unterkühlungen.

Ärzte empfehlen Tees und - in schlimmeren Fällen - Antibiotika
Der Studie zufolge greifen knapp acht von zehn Frauen bei einer Zystitis zu Tees, etwa sieben von zehn Betroffenen nehmen Antibiotika ein. Damit folgen die Frauen ohne signifikante Unterschiede bei Alter, Einkommen oder regionaler Herkunft den Ratschlägen von Ärzten und Apothekern, die als Sofortmaßnahme meist vorschlagen, schon bei den ersten Anzeichen viel zu trinken, am besten spezielle Harntees. Denn wichtig ist, dass die Keime aus der Blase geschwemmt werden und die Infektion nicht aufsteigen kann. Bei einer fortgeschritten Entzündung verschreiben Ärzte meist krampflösende Mittel und Antibiotika, um eine gefährliche Nierenbeckenentzündung zu verhindern. Die Umfrage zeigt auch, dass sich spezielle Harntees der Erfahrung nach eignen, um schlimmeren Harnwegsentzündungen vorzubeugen und bei der Antibiotika-Therapie den Heilungsprozess mit unterstützen können. Zwei von drei Frauen (61 Prozent) halten Harntees für sehr oder eher sinnvoll zur Bekämpfung von Entzündungen.
Nur durchschnittlich jede fünfte Frau setzt Hausmittel wie Preiselbeersaft, Kapuzinerkresse oder Meerrettich ein. Tabletten zur Kräftigung der betroffenen Körperregionen nehmen 16 Prozent der Frauen ein, vor allem Betroffene zwischen 14 und 29 Jahren und solche mit einem Haushaltseinkommen bis 1.500 Euro (jeweils 21 Prozent).
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Quelle: TAD Pharma GmbH
[ PPG ]
     [09.06.2007]
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