
Die alte Hygieneregel gilt auch, wenn das Norovirus umgeht.Die Massenerkrankung an Durchfall durch das Norovirus auf dem Luxusliner "Queen Elizabeth" war nur eines der prominentesten Vorfälle dieser Art im zurückliegenden Winter. Allein in Deutschland vermuten Experten eine Million Infizierte. Besonders in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Altenheimen oder Schulen springt das Virus von Mensch zu Mensch.
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Immer noch eine wichtige und erfolgversprechende Gegenmaßnahme ist Sauberhalten der Hände. "Vor dem Essen oder der Essenszubereitung und nach dem Gang zur Toilette sollte man sich gründlich die Hände waschen", bekräftigt Professor Reinhard Burger vom Robert-Koch-Institut, Berlin, in der "Apotheken Umschau". Hat man einen Erkrankten zu Hause zu pflegen, ist strikte Hygiene besonders wichtig. Natürlich dürfen Handtücher nicht gemeinsam genutzt werden. Erbrochenes oder Stuhl sollte man nur mit Gummihandschuhen beseitigen. In Pflegeeinrichtungen kommen auch virushemmende Desinfektionsmittel zum Einsatz. "Im Privathaushalt sind sie jedoch in der Regel nicht erforderlich", schränkte Professor Burger ein.
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