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Pharmazeutische Pflaster...
...nur nach Beratung aufkleben.

Patienten sollen sich vor dem Aufkleben eines therapeutischen Pflasters in der Apotheke beraten lassen, empfiehlt die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Diese Arzneimittel werden zum Beispiel gegen starke Schmerzen, Reiseübelkeit, Herzerkrankungen oder Beschwerden bei Wechseljahren eingesetzt, wobei der Wirkstoff über die Haut in das Blut gelangt. Oft enthalten die Pflaster stark wirksame Arzneistoffe. "Bei diesen modernen Anwendungsformen kann viel falsch gemacht werden - zum Teil mit lebensbedrohlichen Folgen", sagt Apotheker Dr. Wolfgang Kircher aus Peissenberg, der sich seit Jahren mit diesen Fragen beschäftigt.
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Die therapeutischen Pflaster geben den Wirkstoff über die Anwendungsdauer gleichmäßig ab. Durch Wärme, sei es heißes Baden, Heizkissen oder Fieber, wird die Freigabe des Wirkstoffs aus dem Pflaster beschleunigt. Dadurch gelangt zuviel Arzneistoff in den Körper. Die Arzneimittel sollten aus diesem Grund auch auf keinen Fall über 25 Grad gelagert werden. Die therapeutischen Pflaster sollten grundsätzlich nicht zerschnitten werden. Sonst kann der Wirkstoff aus der Arzneiform herausquellen und unkontrolliert durch die Haut aufgenommen werden. Das kann zu lebensbedrohlichen Überdosierungen führen. Verbrauchte Pflaster enthalten noch immer relativ große Wirkstoffmengen. Je nach Wirkstoff können diese Restmengen insbesondere für Kinder, die in unbeaufsichtigten Momenten ein Pflaster "ausprobieren", gefährlich werden. Therapeutische Pflaster sollten daher immer sorgfältig entsorgt werden.
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Quelle: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände
[ PPG ]
     [27.02.2007]
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