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Gelenkschmerzen – ein Problem körperlicher Übersäuerung!
Der klassische Tennis-Arm ist oft ein ernährungsbedingter "Fleisch-Arm".

Wer kennt das Phänomen nicht – nach Monaten intensiver Arbeit am Computer entstehen heftige Schmerzen im Unterarm. Diese Sehnenansatzentzündungen sind sehr hartnäckig. Schuld daran ist das neue Haustier der Deutschen: die Computermaus.
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Was im akuten Krankheitsfall dann zumeist empfohlen wird, ist die Ruhigstellung des Armes mit Hilfe einer Armschlinge oder durch einen orthopädischen Gipsverband – beides heilt jedoch nicht den Entzündungsherd. Manchmal werden auch Cortison-Kristalle gespritzt, die allerdings auch die Entzündung nur maximal unterdrücken – ohne Heilung. Der Schmerz kommt wieder!
Wie kann man dem Phänomen auf die Spur kommen und die Beschwerden tatsächlich heilen?
Dr. Mansmann, Naturmediziner und Chefarzt der NaturaMed Kliniken in Bad Waldsee (www.naturamed.de) hat in über 17 Jahren viele Studien zum Thema durchgeführt und erklärt das Phänomen der Übersäuerung. "Keiner denkt beim klassischen Tennisarm an innere Prozesse, weil wir natürlich nur die äußeren Umstände sehen, also die Körper-fehlhaltung, die Einstellung des Schreibtisches oder den Winkel der Tastatur zum Handgelenk", so Dr. Mansmann. "Es gibt jedoch vielfältige Stoffwechselprozesse, die eine Ursache darstellen können. Beispiel Übersäuerung: hier wird der ganze Körper übersäuert, weil entweder die Leber entzündet ist und zu viel Säure produziert oder eine eklatante Fehlernährung vorliegt. Wer zu viel Fleisch, vor allem Schweinefleisch konsumiert, hat häufig solche Probleme. Die Niere kann die Säure nicht mehr ausreichend ausscheiden, der Körper versucht die Säure irgendwohin zu lagern. So landet sie in den Muskeln und Gelenken. Die übersäuerten Muskeln an sich tun noch nicht weh. Wenn man aber diese Muskeln besonders viel bewegt wie z.B. beim Schreiben am Computer, bei diversen Sportarten wie Tennis etc. dann wird die Säure in die Muskelansätze, also die Sehnen gepumpt. Dort ist im Regelfall eine schlechte Durchblutung gegeben, so dass Säureanteile nicht abtransportiert werden und hartnäckige Entzündungen entstehen.
Bestenfalls klärt man mit einem sog. Ursachendiagnose-Tag nach Dr. Mansmann, woher die viele Säure kommt. Hier werden u.a. im Rahmen von umfangreichen – in dieser Form in Deutschland leider noch recht unüblichen – Blutuntersuchungen 60 verschiedene Eiweißwerte ermittelt, die jede Form der Entzündung, Infektion oder Stoffwechselstörung erklären. Mit der Übersäuerung sollte man nicht spaßen: Bei einem Rückfall kann es zu chronischen Leberentzündungen oder Säure-Ausscheidungsstörungen der Nieren kommen, seltener sind autoimmune Rheuma-Entzündungen die Folge.

Kartoffeln helfen bei Übersäuerung
Fazit und Tipps zur Selbsthilfe
Übersäuerung wird durch Stress, hohen Fleischkonsum oder eine versteckte Lebererkrankung ausgelöst. Die Säure staut sich im Armmuskel und wird durch häufige, gleichförmige Bewegung in den Muskelansatz und die Sehnen transportiert. Dort verursacht sie eine gichtartige schmerzhafte Entzündung.
Reduzieren Sie bei Gelenkschmerzen sofort Ihren Fleisch und Wurstverzehr.
Essen Sie statt dessen viel Kartoffeln (das basenreichste Lebensmittel).
Im akuten Schmerzzustand muss zusätzlich mit Basenmitteln wie Basica, Rebasit oder Bullrich Vital entsäuert werden, sonst nützen Massagen nur wenig.
Kühlende Schnapsumschläge oder eine heiße Wärmflasche können helfen. Zu empfehlen sind Kirschkernsäckchen, die die Wärme lange speichern und sich dem Körper gut anpassen. Sie werden in der Mikrowelle 2 Minuten erhitzt und können immer wieder neu geschüttelt werden, damit die inneren heißen Kirschkerne nach außen gelangen.
Zusätzlich empfohlen sind homöopathische Entzündungstropfen (z.B. Phönix Urtica oder Arnika PTK) und abschwellende Enzympräparate (z.B. Wobenzym, Mucozym, Phlogenzym, Bromelain, Traumanase forte) über mindestens 6 Wochen. LP
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Quelle: www.naturamed.de
     [21.08.2006]
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