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Wenn die Schweißdrüsen verrückt spielen
Mehr als sieben Millionen Menschen leiden in Deutschland unter krankhaftem Schwitzen. Absaugung der Schweißdrüsen hilft bei Hyperhidrose. Fatemi-Spezialkanüle mit nur drei Millimetern Durchmesser sorgt für dauerhafte Erleichterung

Zum Frühjahr steigen Laune und auch Temperaturen. Damit der Mensch nicht überhitzt, sorgen 400 Schweißdrüsen pro Quadratzentimeter Haut für Abkühlung und befördern Wasser an die Hautoberfläche. Besonders aktiv reagieren die Schweißdrüsen unter den Achseln. In normalem Maß ist die Kühlung durch Schweiß also lebensnotwendig für die Regelung der Körpertemperatur. Wird das Schwitzen jedoch unerträglich, steckt meist eine Krankheit dahinter. In Fachkreisen als Hyperhidrose bekannt, äußert sich die Erkrankung durch unaufhörliche Schweißbildung. Mehr als sieben Millionen Menschen leiden unter der krankhaften Neigung zu übermäßigem Schwitzen insbesondere im Achselbereich. "Betroffene schwitzen ständig, auch im Winter und in alltäglichen Lebenssituationen ohne körperliche Anstrengung", erläutert Dr. med. Afschin Fatemi, ärztlicher Leiter der S-thetic Clinic Unna. "Nasse Flecken auf der Kleidung verursachen Schamgefühle und wirken auf Außenstehende häufig abstoßend. Auch im Berufsleben fühlen sich Betroffene meist unwohl."
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Wurden die Schweißdrüsen früher in einem recht aufwendigen Eingriff operativ entfernt, wenden Mediziner jetzt immer häufiger die Absaugtechnik an. Dr. Afschin Fatemi, Pionier auf dem Gebiet der Schweißdrüsenabsaugung, hat die bisherige Technik jetzt noch weiter verfeinert. Neue, nur drei Millimeter dicke Fatemi-Spezialkanülen entfernen die krankhaften Schweißdrüsen unter den Achseln endgültig – ähnlich wie bei einer Fettabsaugung. Mit der neuen Methode schneidet der Mediziner die Haut nicht mehr komplett auf, sondern benötigt nur noch einen millimetergroßen Einschnitt. So entfallen hässliche Operationsnarben.
Mit einer in der S-thetic Clinic Unna speziell für die Operation optimierten Tumeszenzlokalanästhesie dauert der minimalinvasive Eingriff nur etwa 20 bis 30 Minuten. Mit sehr kleinen Schnitten erfolgt der Zugang zur Achsel. Nach der Betäubung und Aufweichung durch die Tumeszenzlokalanästhesie saugt Dr. Fatemi die Schweißdrüsen leicht und schnell ab. Nur fünf bis zehn Minuten dauert der eigentliche Eingriff des Absaugens. Zum Schluss verschließt der Mediziner die wenige Millimeter kleinen Zugänge mit Spannpflaster und legt einen Verband an. Patienten nehmen nach dem ambulanten Eingriff direkt wieder am Alltag teil. Lediglich das Tragen eines Kompressionshemds für die nächsten 14 Tage und die Einnahme eines Antibiotikums zum Schutz vor Infektionen muss der Patient berücksichtigen. Schwellungen und blaue Flecken bilden sich bereits nach einigen Tagen zurück. Die Zeit des Tragens von ausschließlich weißer oder schwarzer Kleidung, um Schweißflecken zu verdecken, gehört damit der Vergangenheit an. Patienten bewegen sich im beruflichen und privaten Umfeld wieder ungehemmt. RS
Weitere Informationen unter www.s-thetic.de
     [06.06.2005]
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