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Abnehmen ab 50
Ohne dass man mehr isst oder gar fauler wird, steigt das Gewicht innerhalb von zehn Jahren um mindestens drei Kilo. Denn mit zunehmendem Alter verändert sich die Körperzusammensetzung.

Warum dem so ist, weshalb ein fester Essplatz in der Wohnung Kalorien sparen hilft und wie man seinen Körper auf mehr Kalorienverbrennen programmiert, beschreibt Professor Dr. Joachim Westenhöfer in der "Neue Apotheken Illustrierte" vom 15. März 2005.
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"Flexible Kontrolle" heißt das Zauberwort, mit dem Menschen jeden Alters einfach und gesund wieder schlank werden. Wer sich über Jahre antrainiert hat, beim Fernsehen zu essen, wird fortan immer Hunger verspüren, sobald die Glotze läuft. Wer beim Nachhausekommen grundsätzlich erst mal zum Kühlschrank läuft, dem wird auf Dauer schon mit dem Schlüssel in der Hand der Magen knurren. Westenhöfer nennt das antrainierten Hunger. Sein Rat gegen den dauernden Appetit: Nur an einem bestimmten Platz in der Wohnung essen. Auch den Apfel oder den Joghurt zwischendurch. Mit der Zeit verlernt der Körper die antrainierten Essreflexe. Außerdem sollte man möglichst immer nur wenige Lebensmittel pro Mahlzeit zu sich nehmen. Wer noch Platz lässt für den Nachtisch, nimmt automatisch mehr zu sich, denn neue Gaumenreize lösen neuen Hunger aus. Der Experte weiter: Wer etwa 500 Kalorien täglich spart gegenüber dem normalen Bedarf und zusätzlich etwa 2 000 Kalorien pro Woche mit Bewegung verbraucht, der nimmt knapp ein Kilo pro Woche ab. Ohne viel Hunger hält man diese Kalorienmenge ein, wenn man fettarme Mahlzeiten bevorzugt und mit den Lebensmitteln sparsam umgeht, die schnell Zucker freisetzen. MC
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Quelle: www.nai.de
     [13.03.2005]
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