
Interne Qualitätssicherung wichtig, um chronische Schmerzen zu verhindern. Patienten der Praxisklinik Dr. med. Reinhard Schneiderhan und Kollegen erhalten umfassende Nachsorge Heutzutage erhalten mehr als drei Millionen Patienten die vernichtende Diagnose: "chronische Rückenschmerzen, damit müssen sie leben!" Nur selten hinterfragen behandelnde Mediziner eigene Therapien. Bieten die derzeit üblichen Behandlungsstrategien wirklich die optimale Lösung? War oder ist eine Operation überhaupt notwendig? Wie und zu welchem Zeitpunkt sollte eine minimalinvasive Behandlung erfolgen? Und nicht zuletzt: Ist der Schmerz tatsächlich chronisch oder kann ein chronischer Verlauf verhindert werden? Im Kampf gegen die Entstehung von chronischen Schmerzen überprüft Dr. med. Reinhard Schneiderhan seit Jahren seine Therapien und informiert erstmals über die Erfolge der internen Qualitätskontrolle.
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Erstmalige Veröffentlichung der Ergebnisse Durchschnittlich nehmen etwa 1.800 Patienten pro Jahr an der freiwilligen Studie zur Qualitätssicherung von Behandlungen teil. 80 Prozent der Patienten geben vier Wochen nach der Operation an, eine deutliche Besserung zu verspüren und sehr zufrieden bzw. beschwerdefrei zu sein.
"Etwa 20 Prozent der Patienten sind bei der ersten Nachsorge nach vier Wochen noch nicht beschwerdefrei oder verspüren keine deutliche Beschwerdebesserung", sagt Dr. Schneiderhan. "Hier geht unsere Betreuung weiter. Patienten bekommen spezielle Maßnahmen wie Änderung der Physiotherapie und erneute Abstimmung der medikamentösen Behandlung. In manchen Fällen folgen gezielt lokale Infiltrationsbehandlungen."
Nachsorge häufig vernachlässigt Drei Monate nach der Operation schreibt die Praxisklinik Dr. Schneiderhan Patienten erneut an. Treten weiterhin Beschwerden auf, erhalten sie Rücken- und Rumpfkräftigungsübungen in Koordination und Abstimmung mit einem speziellen Rückentrainingsprogramm. Bei Überleitung aus der konventionellen Physiotherapie in einer abgestimmten Rückentrainingstherapie erfolgt in manchen Fällen zusätzlich eine kombinierte Behandlung aus progressiver Muskelrelaxation nach Jacobson und beispielsweise autogenem Training. Zusätzlich führt die Praxisklinik Dr. Schneiderhan und Kollegen auch hier gezielte lokale Infiltrationsbehandlungen durch, um die Schmerzen zu beheben. In wenigen, seltenen Fällen verspüren Patienten auch nach sechs Monaten keine Besserung. "Patienten mit weiterhin bestehenden Restbeschwerden beziehen wir in ein interdisziplinäres Gesamtkonzept ein", informiert Dr. Schneiderhan. "Wir stellen den Patienten einem Schmerzforum aus Ärzten unterschiedlicher Fachgruppen vor." Ehemals stationären Patienten steht jederzeit ein spezieller Facharzt aus dem Ärzteteam zur Seite. Er kümmert sich hauptsächlich um die Betreuung dieser Patienten, koordiniert und führt die auf jeden Patienten abgestimmten Behandlungsmaßnahmen durch.
Behandlung nicht nach Operation beenden Dr. Schneiderhan "verfolgt" seine Patienten nach Abschluss der Behandlung bundesweit und erkundigt sich nach dem Schmerzbefinden. Vier Wochen, sowie drei und sechs Monaten später erhalten Patienten Post der Praxisklinik Dr. Schneiderhan und Kollegen. Einfache Fragen nach Schmerzen und Schmerzmittelkonsum, ein frankierter Rückumschlag sowie die Möglichkeit um Rückruf zu bitten, beinhaltet die kostenlose Nachsorge. Patienten überlässt der Schmerztherapeut und Facharzt für Orthopädie auch nach Abschluss der Behandlung nicht ihrem Schicksal. Durch permanente Optimierung und Anpassung der Therapie sichert er Behandlungserfolge ab. So verhindert er vor allem die Entstehung von chronischen Schmerzen. Ausschlag für die Selbstkontrolle geben bundesweit mehr als 100.000 Bandscheibenoperationen pro Jahr, die nicht immer zum gewünschten Heilungserfolg führen. Patienten leiden nach der Operation nach wie vor unter Schmerzen und wandern als Folge Hilfe suchend von Arzt zu Arzt. "Jeder von Schmerzen erfüllte Tag erhöht die Gefahr eines chronischen Verlaufs", sagt Dr. Schneiderhan, der Schmerzgeplagte versteht.
Kontak unter der Internetseite www.orthopaede.com und E-Mail: koutny@orthopaede.com
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