
Eine neue Therapie bei dermatologischen Erkrankungen soll Juckreiz auf der Haut mit Silberfäden praktisch ausschalten.Dermatologen sind sich einig – Umwelteinflüsse wie Stress oder starke physische Belastung führen bei vielen Menschen vermehrt zu Hautirritationen. Eine der wohl bekanntesten unter diesen Leiden ist die Neurodermitis. Jetzt hat die Ed. Sturzenegger AG aus der Schweiz eine Spezialwäsche mit eingewebten Silberfäden entwickelt, die sowohl zur Prävention als auch für eine ergänzende Therapie bei dermatologischen Erkrankungen eingesetzt werden kann. Damit verbindet das Unternehmen die mehr als 120-jährige Textiltradition des Hauses mit den neuesten Erkenntnissen aus der Wissenschaft.
Anzeige Silberionen wirken antibakteriell Silber wird in der Medizin seit langem in verschiedensten Materialien verarbeitet und therapeutisch genutzt. Zwar ist der genaue Wirkungsmechanismus des edlen Metalls bislang noch unbekannt, doch haben wissenschaftliche Studien eindeutig bewiesen: Silberionen wirken in hohem Maße antibakteriell. Diese Eigenschaft macht das Silber gerade in der Dermatologie so interessant für die Verwendung in Medizintextilien zur Therapie von Hauterkrankungen, bei denen Mikroorganismen eine ausschlaggebende Rolle spielen. Hier setzt nun die dermatologische Unterwäsche Sanova aus dem Hause Sturzenegger neue Maßstäbe. Mit dem Ziel, die positiven Eigenschaften von Baumwolle mit den antimikrobiellen Eigenschaften der Silberionen zu kombinieren, hat das Schweizer Unternehmen unter Mitwirkung von Ärzten, Naturwissenschaftlern, Textilingenieuren und Designern einen völlig neuen Baumwollstoff entwickelt, bei dem ein echter Silberfaden auf der Innenseite eingewebt ist. Dieser kommt beim Tragen direkt auf der Haut zu liegen und kann damit seine Wirkung voll entfalten.
So wird durch die antibakterielle Wirkung des Silbers beispielsweise Juckreiz vermindert und damit das Bedürfnis zu kratzen nachhaltig reduziert. Vor allem Menschen mit sensibler und strapazierter Haut spüren oftmals eine Stunde nach Anziehen der Sanova-Unterwäsche bereits eine wohltuende Wirkung. Nicht zuletzt kann dies dazu beitragen, den Einsatz von Medikamenten wie Kortison erheblich einzuschränken oder gar völlig zu beenden. Zudem ist die Wäsche sehr angenehm zu tragen, wie Patienten mit atopischen Ekzemen in einer Anwendungsbeobachtung der Hautklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf bestätigten. Hervorragende Baumwollqualität, Nähte mit Bauschgam, abdeckende Problemzonen oder außenliegende Labeletikette erfüllen die höchsten Ansprüche an Materialien und Verarbeitung von dermatologischer Bekleidung. Und auch in puncto Hygiene bleiben keine Wünsche offen: Im Gegensatz zu anderen einschlägigen Spezialtextilien, etwa den silberbeschichteten Taffets, ist Sanova-Unterwäsche problemlos und ohne Wirkungsverlust bei 60 Grad Celsius zu waschen. Weitere Informationen im Internet unter www.sanova.ch.
HG |