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Alzheimer-Kann man der Krankheit vorbeugen?
Vor der Alzheimer-Krankheit haben die meisten Menschen große Angst.

Ihr typischer Verlauf beginnt mit Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, Denkschwierigkeiten und Sprachstörungen und weitet sich bis zum Totalverlust des Urteilsvermögens und der Persönlichkeit aus. Die Patienten können ihren Alltag nicht mehr allein bewältigen und selbst einfache Handlungen und Fähigkeiten wie das Sprechen fallen dem Vergessen zum Opfer.
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Maßnahmen, die das Risiko senken
Wenn Alzheimer in einem frühen Stadium durch Tests oder moderne bildgebende Verfahren erkannt wird, gibt es Medikamente, die die Krankheit aufhalten und ihren Verlauf verlangsamen können.
Es zeigt sich beim derzeitigen Forschungsstand, dass Menschen, die aktiv am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilnehmen, Sport treiben, und ein reges soziales Leben führen, seltener an Alzheimer erkranken.
Eindeutige vorbeugende Maßnahmen gibt es leider noch nicht, aber in großen epidemiologischen Studien konnten viele Faktoren ermittelt werden, die das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, herabsetzten.
Sie lassen sich in drei Bereiche trennen:
1. Geist und Körper fit halten
Intensive Gespräche, Zeitung lesen, das Lösen von Kreuzworträtseln halten geistig beweglich. Das Auswendiglernen z.B. von Telefonnummern trainiert das Gedächtinis. Regelmäßige Bewegung durch flotte Spaziergänge oder angemessene sportliche Betätigung hält den Körper in Form.
2. Wichtig ist gesunde Ernährung
Vitaminreiche Kost mit viel Vitamin A, C und E, enthalten in Obst und grünem und rotem Gemüse, wirkt als Radikalfänger und Antioxidantien und kann vor Alzheimer schützen. Fisch sollte jede Woche auf dem Speiseplan stehen.
3. Risikofaktoren meiden
Hoher Blutdruck, hoher Cholesterinwert, Übergewicht und ein hoher Plasma-Homocystein-Spiegel werden nach neuesten Erkenntnissen als Risiko vermutet. Diese Werte sollte der Hausarzt regelmäßig kontrollieren und gegebenenfalls behandeln.
Nach Einschätzung von Prof. Maurer wird die Behandlung der Alzheimer-Krankheit in den nächsten zehn Jahren große Fortschritte machen. Weltweit wird an der Aufklärung der krankhaften Prozese gearbeitet und weitere Medikamente werden entwickelt und eingesetzt werden. RS
     [19.10.2003]
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