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Brustkrebs Vorbeugen!
Unter dem Motto "Brustkrebs Vorbeugen!" startete heute in München eine bundesweite Kampagne, die Frauen dazu aufruft, ihr persönliches Brustkrebsrisiko zu testen und bei erhöhtem Risiko vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen.

Dabei werden Frauen aufgefordert, mit einem Fragebogen aus nur sieben Fragen ihr individuelles Brustkrebsrisiko zu ermitteln. Zahlreiche Wissenschaftler und prominente Frauen unterstützen die Kampagne, die den Start der internationalen Studie "International Breast Cancer Intervention Study II" (IBIS II) begleitet. Diese Studie, die weltweit durchgeführt wird, soll herausfinden, wie die Entstehung von Brustkrebs verhindert werden kann. Teilnehmerinnen der Studie sind gesunde Frauen, die ein erhöhtes Brustkrebsrisiko haben. Ziel der Studie ist es, die Häufigkeit des Auftretens von Brustkrebs deutlich zu reduzieren. Unterstützt wird die Präventionskampagne von prominenten Frauen wie Bruni Löbel, Julie Engelbrecht, Holde Heuer, Lena Valeitis, Diana Amft und Michaela May.
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Wissenschaftler und prominente Frauen starten Kampagne zur Brustkrebsprävention
Brustkrebserkrankungen jährlich bei ca. 50.000 Frauen allein in Deutschland
Jährlich erkranken ca. 50.000 Frauen allein in Deutschland an Brustkrebs. In der Studie IBIS II erforscht die German Adjuvant Breast Cancer Group e.V. (GABG e.V.), Frankfurt, den präventiven Effekt des Wirkstoffes Anastrozol (Arimidex(R)) auf die Entwicklung von Brustkrebs. Zielgruppe der Studie sind Frauen nach den Wechseljahren zwischen 40 und 70 Jahren mit unauffälligem Mammographiebefund, die aber Risikofaktoren für die Entwicklung eines Mammakarzinoms aufweisen. Der Sieben-Fragen-Test berücksichtigt wesentliche Risikofaktoren wie an Brustkrebs erkrankte Familienmitglieder, Kinderlosigkeit, eine späte erste oder letzte Periodenblutung, bestimmte gutartige oder "Vorläufer"-Brusterkrankungen sowie eine erhöhte Gewebedichte der Brust bei der Mammographie. Weist eine Frau bei diesem Test ein deutliches erhöhtes Risiko auf, sollte sie mit ihrem Frauenarzt sprechen. Der Frauenarzt kann Interessentinnen auch an eines der Studienzentren vermitteln, wo sie am IBIS II-Programm teilnehmen können. NWM
     [30.11.2003]
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