
Endlich ist der Sommer da! Bis vor kurzem sah es so aus, als ob wir T-Shirts, kurze Hosen und Sommerkleider dieses Jahr gar nicht erst aus dem Schrank holen müssen. Nun genießen wir den Sonnenschein und die bullige Hitze.| « zurück zum Leitartikel |
Bei diesen Temperaturen fließt allerdings auch
der Schweiß in Strömen. Die "Apotheken Umschau" wollte deswegen
wissen, wie die Deutschen auf Mitmenschen reagieren, die stark
schwitzen und befragte Chefredakteur Peter Kanzler:
Anzeige "Da ist herausgekommen, dass die meisten Menschen sich vor
Schweißgeruch ekeln. Mehr als 70 Prozent wollen mit Menschen, die
nach Schweiß riechen, nichts zu tun haben. Ein weiteres Ergebnis war,
dass Männer deutlich toleranter sind als Frauen. Frauen stößt ein
übler Geruch viel früher auf. Und ein weiteres Ergebnis, dass Männer
häufiger den Mut haben, Mitmenschen darauf anzusprechen, dass sie
nach Schweiß riechen. Sie machen das häufiger als die Frauen."
Schweißgeruch törnt ab. Dabei ist es gar nicht der Schweiß, der so
schlecht riecht:
"Schweiß allein ist nahezu geruchslos. Aber die Bakterien, die sich
auf der Haut befinden, zersetzen diesen Schweiß. Und das wiederum
führt zu Geruchsbildung. Und es hat auch zur Folge, dass man häufig
erst nach einer halben Stunde, vielleicht sogar auch manchmal erst
nach einer Stunde, nach Schweiß riecht. Denn so lang dauert zum Teil
dieser Zersetzungsprozess."
Am besten, man lässt es gar nicht erst so weit kommen. Diese Tipps
helfen gegen das Schwitzen:
"Zunächst einmal ist wichtig, dass man sich gründlich reinigt, auch
wenn man ein Deodorant oder ein Antitranspirant aufträgt. Tragen Sie
auch atmungsaktive Kleidung und Schuhe, damit die Haut vernünftig
atmen kann. Was viele Menschen auch nicht wissen: Dass Kaffee,
Alkohol und scharfe Gewürze dazu führen, dass man mehr schwitzt.
Also, wer auf diesem Gebiet ohnehin Probleme hat, sollte auf Kaffee,
Alkohol und vor allem scharfe Gewürze eher verzichten."
Wenn Menschen extrem schwitzen, kann auch eine Schilddrüsenüberfunktion dahinter stecken. Weitere Informationen und
Tipps gibt es in der aktuellen Apotheken Umschau.
Quelle: Apotheken Umschau |