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Teil 1: Von der ersten Nassrasierklinge zum erfolgreichsten Nassrasiersystem der Welt
Eine amerikanische Erfolgsgeschichte: Gillette entwickelte einen der ersten Sicherheitsrasierapparate und ist heute weltweit die Nummer eins im Nassrasiermarkt.

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Höhlenmalereien beweisen: Bereits vor 20.000 Jahren legten die Männer Hand an, um ihren Bart los zu werden. Allerdings unter harten Bedingungen: Mit scharf geschliffenen Steinen und Muscheln rückten sie dem Haarwuchs zu Leibe. Über Jahrtausende hinweg war die Rasur eine schmerzhafte Prozedur, bis im Jahre 1899 eine Weltneuheit die Rasurgewohnheiten der Männer völlig umkrempelte. King Camp Gillette erfand einen der ersten Sicherheitsrasierer mit auswechselbarer Klinge. Damit begann eine amerikanische Erfolgsgeschichte, die sich bis heute durch stetige Innovationen fortsetzt.
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Der Ärger über stumpfe Rasiermesser brachte den Handelsreisenden und Erfinder King C. Gillette im Jahr 1895 auf die Idee, Klingen zu entwickeln, die schneiden, ohne beim Rasieren die Haut zu verletzen. Von der Idee bis zum ersten Prototyp dauerte es nur vier Jahre: 1899 präsentierte Gillette einen der ersten Sicherheitsapparate mit Griff. Zwei Jahre darauf gründete er die American Safety Razor Company in Boston, heute Stammsitz des Unternehmens. Dort wurden die ersten Rasierklingen produziert, die die Rasurgewohnheiten der Männer völlig verändern sollten: dünne, doppelschneidige Klingen aus einfachem Walzstahl, die weder nachgeschärft noch aufbewahrt werden mussten. Man(n) warf die Klingen einfach weg, sobald sie stumpf wurden und ersetzte sie durch neue. Die Selbstrasur trat ihren Siegeszug an, denn von nun an war sie völlig unkompliziert: Der Benutzer nahm den handlichen Apparat, spannte die Rasierklinge ein und – los ging´s. Eine Hand spannte die Haut, die andere rasierte auf langsame aber sichere Weise den Bart ab. So wurde die Rasur allmählich Bestandteil der täglichen Körperpflege von Männern. Doch dieser Quantensprung war erst der Anfang.
Der "American way of shaving" setzt sich durch
Das Patent für seine Erfindung bekam King C. Gillette 1904. Noch im selben Jahr verkaufte er 90 000 Rasierapparate und 1,2 Millionen Klingen. Drei Jahre später schon 134 Millionen – ein sensationeller Verkaufserfolg. Der richtige Durchbruch gelang der neuen Rasierklinge aber erst mit Beginn des Ersten Weltkriegs. Aufgrund der hygienischen Bedingungen wurde die regelmäßige Rasur für die Soldaten zur Pflicht. Die US-Armee rüstete ihre Männer mit Millionen Nassrasierern aus und lehrte sie die Selbstrasur. Der Gillette-Rasierer wurde somit immer populärer. In der Nachkriegszeit setzte sich der Siegeszug des Gillette-Rasierapparates fort – auch in Europa. Die Zahl der hergestellten Apparate wuchs bis 1925 um mehr als das sechsfache – von über zwei auf knapp 15 Millionen. Der "American way of shaving" nahm seinen Lauf.
Gillette wird weltweit die Nummer eins im Nassrasiermarkt
Getrieben von dem Anspruch, die Nassrasur für den Mann immer einfacher und sicherer zu machen, verbesserte Gillette die Produkte stetig weiter. Anfangs noch in feines Paraffinpapier eingepackt und in Schächtelchen angeboten kamen später die Spenderboxen auf den Markt: Auf Daumendruck schob sich eine neue Klinge in den Rasierer, die alte Klinge verschwand automatisch in einem speziellen Sammelfach. Gillette fand immer neue Lösungen für die steigenden Anforderungen an die Rasur. Beispielsweise produzierte das mittlerweile weltweit operierende Unternehmen 1963 die erste rostfreie Gillette Klinge und erfand knapp ein Jahrzehnt später ein ganz neues Rasiersystem: den Gillette GII mit Doppelklinge. Die Rasur wurde noch gründlicher, noch sicherer und noch sanfter. Anknüpfend an den Erfolg des GII entwickelte Gillette das Rasiersystem kontinuierlich weiter: Es folgten 1979 der Gillette Contour mit Schwingkopf, den es zehn Jahre später auch mit Gleitstreifen gab, im Jahr 1990 der Gillette Sensor mit federnd gelagerten Doppelklingen und 1993 der Gillette SensorExcel mit weichen Lamellen – bis schließlich im Jahre 1998 eine ganz neue Ära der Gillette Nassrasur begann.
Die Erfolgsgeschichte der MACH3-Familie*
Auf den Markt kam ein Nassrasierer, der alles Bisherige von Gillette übertreffen sollte: der Drei-Klingen-Rasierer Gillette MACH3®. Dieser Rasierer entwickelte sich in rasantem Tempo zum bislang erfolgreichsten Nassrasierer, den es je gab. Mehr als drei Milliarden Euro setzte Gillette mit dem MACH3 in den ersten Jahren seit seiner Einführung um; über 70 Millionen Männer auf der ganzen Welt vertrauen bei der morgendlichen Rasur auf ihn. Seit Frühjahr 2003 (in den USA seit Frühjahr 2002) gibt es einen Nachfolger: den Gillette MACH3Turbo®. Eine entscheidende Innovation, mit der es zum einen gelungen ist, an den Erfolg des MACH3 anzuknüpfen und die zum anderen gezeigt hat, dass Gillette den hohen Anforderungen und wachsenden Bedürfnissen der Verbraucher gerecht wird. Das Besondere an dieser neuen Generation Nassrasierer, die durch viele Patente geschützt ist, ist die Klingentechnologie. Sie ermöglicht eine noch gründlichere Rasur mit noch weniger Hautirritationen – und das sogar beim Rasieren gegen den Strich.
Im September 2004 (in den USA im Mai 2004) revolutioniert Gillette die Welt der Nassrasur mit der Einführung des Gillette M3Power® – einem batteriebetriebenen Nassrasiersystem für die beste Gillette-Rasur und ein völlig neues Rasurerlebnis. Der Gillette M3Power baut auf der Technologie des MACH3Turbo auf und kombiniert die bewährte Nassrasurtechnologie der MACH3-Familie mit innovativer Technik. Ein kleiner Motor innerhalb des Griffes, der durch eine Duracell AAA Batterie angetrieben wird, erzeugt sanfte Micro-Impulse: Die Haut wird stimuliert und die Haare richten sich noch besser auf als beim Gillette MACH3Turbo. So können die Klingen die Haare noch tiefer an der Wurzel erfassen und einfach und gründlich entfernen – in nur einem Power-Zug. Neben seiner Micro-PowerTM besitzt der Gillette M3Power noch weitere innovative Produkteigenschaften: patentierte PowerGlideTM Klingen mit einer optimierten Klingenoberfläche, die eine noch dünnere und gleichmäßigere Beschichtung mit Telomer ermöglicht – für ein müheloseres Gleiten und ein Maximum an Komfort. Ebenfalls neu: der Feuchtigkeit spendende Indicator® LubrastripTM enthält neben Aloe Vera auch Vitamin E. Auch der Griff in silber-grünem Hightech-Design wurde optimiert: er besitzt ein erweitertes Gummiprofil und ist wasserfest.
Damals wie heute steht für Gillette die konsequente Umsetzung der Unternehmensphilosophie im Vordergrund: "There is always a better way to shave and we will find it". Sie ist der Motor für neue Produktentwicklungen, die das Unternehmen weltweit zur Nummer eins im Nassrasiermarkt gemacht haben. MC
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Weitere Informationen unter www.gillette.de
weiter zu Teil 2 »
     [21.08.2006]
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