
Lasertherapie nimmt Venen-Operationen den SchreckenStolze 25 % der über 40-Jährigen in Deutschland
leiden unter schmerzenden Krampfadern, und weitere 25 % müssen
zumindest mit einer Venenschwäche leben. Die Krankheit ist dabei
keine Bagatelle, schließlich erleiden 30.000 Betroffene pro Jahr
mitunter tödlich endende Lungenembolien. Für immerhin 200.000
Venenpatienten jährlich ist denn auch eine operative Behandlung ihrer
Krampfadern (Varizen) unumgänglich. Dank neuester Lasertechnologie
ist jetzt sanftes Operieren möglich.
Anzeige In Deutschland gilt Prof. Dr. Harald Meier, Ärztlicher Direktor
und Chefarzt der Chirurgischen Abteilung der Neutor-Klinik in
Bocholt, als Pionier in der Lasermedizin und favorisiert die in den
USA schon seit 1998 bewährte Methode. "Die so genannte endoluminale
Lasertherapie (ELT) minimiert die Belastung für den Patienten", so
Prof. Meier, "denn die betroffene Vene kann bei örtlicher Betäubung
punktiert werden. Dazu wird vom körperfernen Abschnitt des
Blutgefäßes aus eine Laserfaser platziert, die an ihrem Ende - also
der Stelle des Eingriffs - besonderes Laserlicht freisetzt. Durch die
dabei entstehende Hitze schrumpft die erweiterte Vene und wird
förmlich verschweißt."
Schnitte wie bei der herkömmlichen Operationsmethode - bei der die
betreffenden Krampfadern herausgezogen werden - sind meist nicht
notwendig. In der Regel kann der Eingriff deshalb ambulant
durchgeführt werden, und auch die Regenerationszeit ist mit zwei bis
drei Tagen kürzer als bislang. Zur Nachbehandlung sind medizinische
Kompressionsstrümpfe erforderlich (z.B. mediven), die für mindestens
vier bis sechs Wochen getragen werden müssen, jedoch zur
Verhinderung von Rückfällen dauerhaft empfehlenswert sind.
Auch beim kosmetischen Ergebnis überzeugt die ELT-Methode mit
Vorteilen gegenüber der klassischen OP: Weil nicht geschnitten
werden muss, entfällt eine störende Narbenbildung.
Geeignet ist die Methode deshalb auch für die Behandlung von
oberflächlichen Krampfadern und Besenreisern.
Am 21. und 22. November 2003 finden sich viele namhafte Venen-Spezialisten in Bocholt ein. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Harald Meier fungieren sie als Referenten, aber auch als Teilnehmer des Symposiums "Bocholter Venentage". PPG
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