
Selbsttest: Habe ich einen Mangel an Mineralstoffen?| « zurück zum Leitartikel |
Ob im Stoffwechsel, bei der Blutbildung, für den Muskelaufbau oder die Reizübertragung von Nerven an Muskeln: Ohne Mineralstoffe ist der menschliche Körper nicht funktionsfähig.
Anzeige Da er die lebenswichtigen Mengen- und Spurenelemente aber nicht selbst produzieren kann, müssen sie über die Nahrung zugeführt werden. Wenn die Ernährung zu einseitig oder der Bedarf beispielsweise durch Sport oder Schwangerschaft erhöht ist, kann es schnell zu Mangelerscheinungen kommen. Müdigkeit, Abgespanntheit, Muskelkrämpfe oder auch Haarausfall können die unangenehme und auf Dauer meist auch gesundheitsgefährdende Folge sein. Machen Sie den Selbsttest und finden Sie heraus, ob bei Ihnen ein Mangel an einem oder mehreren Mineralstoffen vorliegen könnte.
Mineralstoffe sind für die Funktions- und Leistungsfähigkeit des menschlichen Körpers unverzichtbar. So reguliert beispielsweise Kalium den Wasserhaushalt unseres Körpers. Eisen ist unter anderem wichtig für die Blutbildung. Kalzium ist einer der wichtigsten Bausteine für das menschliche Skelett. Zink bringt Zellen, Hormone und den Stoffwechsel in Schwung. Und Magnesium sorgt dafür, dass die Leistungsfähigkeit erhalten bleibt. Da der Körper diese lebenswichtigen Mineralien nicht selbst produzieren kann, müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden. Richtwerte, welche Mengen welches Mineralstoffs Erwachsene täglich zu sich nehmen sollten, liefert die EU-Richtlinie zur empfohlenen Tagesdosis („Reccommended Daily Allowance“, Richtlinie 90/496/EWG des Rates vom 24. September 1990 über die Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln). So benötigt der Körper im Regelfall beispielsweise etwa 300 bis 400 mg Magnesium und 10 bis 15 mg Eisen.
Die beste Voraussetzung für eine ausreichende Versorgung des Körpers mit allen wichtigen Nährstoffen ist eine gesunde, möglichst ausgewogene Ernährung. Allerdings sind die Mengenempfehlungen immer nur Durchschnittswerte. Der individuelle Bedarf hängt von zahlreichen Faktoren ab. So benötigen sportlich aktive Menschen weit mehr Mineralstoffe als der Durchschnitt. Der Magnesiumbedarf steigt beispielsweise auf 400 bis 600 mg, der Bedarf an Eisen auf 20 bis 25 mg. Das Gleiche gilt für Schwangere und Stillende, Jugendliche im Wachstum und ältere Menschen.
Oft lässt sich dieser erhöhte Mineralstoffbedarf nicht mehr über die Nahrung decken. Dann kommt es zum Mangel. Ein Mangel ist im Anfangsstadium schwer zu erkennen, denn die Mangelsymptome sind eher unspezifisch und äußern sich zunächst nur in einer allgemeinen Einschränkung des Wohlbefindens. Dies wird von den meisten Menschen und vielen Ärzten nicht als krankhaft angesehen und deshalb nicht mit einem Mineralstoffmangel in Verbindung gebracht. Die im folgenden Test geschilderten Symptome können Hinweise auf einen Mangel an Eisen, Zink, Magnesium oder Kalium geben, die Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten. Ihr Arzt kann beispielsweise mittels eines Bluttests überprüfen, ob Sie diese Mineralstoffe in ausreichenden Mengen zu sich nehmen. Liegt ein Mangel vor, kann die Einnahme eines entsprechenden Mineralstoffpräparats aus der Apotheke schnell Abhilfe schaffen.
Selbsttest: Habe ich einen Mangel an Mineralstoffen? Beantworten Sie die folgenden Fragen mit „Ja“ oder „Nein“. Je häufiger Sie mit „Ja“ antworten, desto wahrscheinlicher ist es, dass Ihr Körper Eisen, Zink, Magnesium oder Kalium nicht in ausreichender Menge bekommt. Sollten Sie bei mehr als zwei Fragen „Ja“ ankreuzen, holen Sie sich am besten Rat bei Ihrem Arzt oder Apotheker.
Legende: Weitere Informationen unter www.stada.de [ EG ] |