
Tag der gesunden Ernährung am 7. März 2010.Diabetiker müssen ein besonderes Augenmerk auf ihre Ernährung richten. Dieser Tatsache trägt auch der 13. Tag der gesunden Ernährung am 7. März 2010 Rechnung: Sein Motto lautet in diesem Jahr „Auf dem richtigen Weg: Die Ernährung bei Diabetes mellitus“.
Anzeige Der Initiator dieses Tages, der Verband für Ernährung und Diätetik e. V., wird bundesweit mit mehr als 1.000 Aktionen praktische Tipps zur Speiseplangestaltung, Nahrungszubereitung und zum Essverhalten bieten. Prinzipiell gilt: Neben der eventuell notwendigen Medikation ist es vor allem der Verzicht auf überflüssige Kohlenhydrate, der den für die Krankheit typischen hohen Blutzuckerspiegel in Schach hält. Aber auch zahlreiche Mineralstoffe können helfen, das Krankheitsbild zu verbessern. So sollten Diabetiker darauf achten, ausreichend Zink zu sich zu nehmen – ein Spurenelement, das Erkrankte in höherem Maße als Gesunde über den Urin ausscheiden; sie entwickeln daher öfter einen Zinkmangel. Der Mineralstoff ist jedoch gerade für Diabetiker von besonderer Bedeutung, denn er steht mit Insulin in enger Beziehung. So reguliert Zink die Umwandlung von Proinsulin zum aktiven Insulin und steuert die Insulin-Ausschüttung. Zudem wird Zink für die Speicherung von Insulin im Körper benötigt. Ein erhöhter Zinkbedarf kann in den seltensten Fällen allein über die Nahrung gedeckt werden; es kann schnell ein Mangel entstehen, bei dem sich die Einnahme eines Zinkpräparates empfiehlt. Durch die relativ unspezifischen Symptome wie erhöhte Infektanfälligkeit, Wundheilungsstörungen, Appetitlosigkeit oder Störungen des Geschmacks- und Geruchsempfindens wird Zinkmangel jedoch oft nicht sofort als solcher erkannt.
Dr. Herbert Plum, Facharzt für Allgemeinmedizin in Frankfurt, betont: „Wer ein Zinkpräparat zu sich nimmt – egal, ob Diabetiker oder nicht – sollte darauf achten, dass er ein Präparat wählt, das den Wirkstoffkomplex Zink-Histidin enthält. In Verbindung mit der Aminosäure Histidin kann der Körper das Zink besser aufnehmen, weil Histidin der natürliche Transportpartner von Zink im menschlichen Körper ist.“ Dieser Wirkstoffkomplex ist z. B. in Curazink® enthalten.
Viele Diabetiker leiden darüber hinaus an einem Magnesiummangel, denn auch dieser wichtige Mineralstoff wird von ihnen verstärkt über den Urin ausgeschieden. Diabetes-Experten sind sich einig, dass eine ausreichende Versorgung mit Magnesium vor diabetischen Folgeschäden wie Herzinfarkt oder Thrombosen schützen kann. Zum Ausgleich eines Magnesiummangels, der sich beispielsweise durch Muskelkrämpfe oder Verspannungen ausdrücken kann, empfiehlt sich die Einnahme eines hoch dosierten Magnesiumpräparates, z. B. Magnetrans®. Das darin enthaltene Magnesiumoxid hat eine gute Bioverfügbarkeit, kann also vom Körper gut verwertet werden.
Zahlreiche weitere Mineralstoffe, die der Körper nicht selbst herstellen kann und die daher über die Nahrung zugeführt werden müssen, spielen ebenfalls für die Gesundheit von Diabetikern eine große Rolle, darunter Kalium und Kalzium. Ein Mangel an diesen beiden lebensnotwendigen Mineralstoffen kann auch hier mit der Einnahme von Kaliumhydrogencarbonat (z. B. Kalitrans®) bzw. Calcium-Citrat (z. B. Calcium STADA) behoben werden.
Weitere Informationen unter www.stada.de [ JT ] die Unterartikel »Mangelerscheinung erkennen und vermeiden |