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Luxuriöser Tee von Meisterhand
Der japanische Gyokuro.

Gyokuro zählt zu den kostbarsten und luxuriösesten Tees der Welt. Aufgrund des langwierigen und aufwendigen Herstellungsprozesses können die einzelnen Teegärten jährlich nur wenige Kilos des Gyokuros produzieren. Die außergewöhnliche Verarbeitung macht den Gyokuro zu einem der teuersten Tees der Welt - aber auch zu einem der aromatischsten.
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Tee in seinen zahlreichen Varianten kennen wir hauptsächlich in kleinen Beuteln verpackt. Auch was den Geschmack angeht, sind die europäischen Gaumen künstlich aromatisierte Tees gewohnt, die das wahre Teearoma überlagern und mit dem ursprünglichen Getränk nicht mehr viel gemeinsam haben. Doch es gibt sie noch: Tees in ihrer traditionellen, losen Blattform, wie man sie seit Jahrtausenden in China und Japan zur Zubereitung nutzt.
Gyokuro: Kostbarer Tautropfen
Eine besonders luxuriöse Sorte aus der Familie des grünen Tees ist der japanische Gyokuro. Den „kostbaren Tautropfen“, wie die Übersetzung von Gyokuro lautet, servieren die Japaner nur zu besonderen Anlässen oder feinsten Speisen. Dabei ist das Tee trinken in Japan eine Zeremonie, für die man sich Zeit lässt und die man mit allen Sinnen genießt. Dies beginnt schon bei der liebevollen Zubereitung, bei der das gekochte Wasser zunächst auf etwa 50 Grad abkühlen muss. Ist das Wasser zu heiß, verliert der Gyokuro seinen sanften Geschmack und schmeckt bitter. Richtig zubereitet, in Schälchen serviert und in kleinen Schlückchen getrunken entfaltet der Schattentee, wie der Gyokuro auch genannt wird, sein besonderes Aroma.
Was diese Sorte so edel und aromatisch macht, ist seine aufwendige Verarbeitung. Etwa drei Wochen vor der Ernte bedeckt der Teemeister die Pflanzen mit Bambusmatten, um die zarten Triebe vor zu starker Sonneneinstrahlung zu schützen. Dadurch steigt der Chlorophyll- und Wirkstoffgehalt innerhalb der Teepflanze, was zu dem besonderen Aroma des Gyokuros führt. Für den Tee selbst nutzt der Meister bei der Ernte im Frühjahr ausschließlich die Knospe sowie das erste Blatt der Pflanze. Nach der Ernte folgt ein zeitintensiver Trocknungs- und Rollprozess, der vom Meister und seinen Schülern von Hand ausgeführt mehrere Stunden dauert. Diese manuelle Verarbeitungsform ist im heutigen hochtechnisierten Japan eine Seltenheit geworden und so entstehen in dieser Herstellungsweise oft nur einige Kilos pro Jahr.
Nur wenige Teehändler in Deutschland führen den traditionellen, handverarbeiteten Gyokuro. Der Teeshop tea-exclusive.de bietet mit dem Gyokuro Uji eine hochwertige Sorte an, die einen besonders vollmundigen, blumigen Geschmack verspricht. Ein 70 Jahre alter Teemeister überwacht die Herstellung dieses Tees persönlich und stellt sicher, dass jeder Schritt beim Anbau und der Verarbeitung mit Sorgfalt geschieht. Der Teemeister wählt für seinen Gyokuro einen besonderen Boden aus, der genau die richtige Zusammensetzung an Nährstoffen und die optimale Feuchtigkeit für die Kultivierung hat. Aufgrund der hohen Qualität kann der Gyokuro Uji bis zu fünfmal aufgegossen werden.
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Weitere Informationen unter www.tea-exclusive.de
[ JT ]
     [02.02.2010]
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