
Gängige "Verdauungshilfen".Rund 25 Millionen Menschen in Deutschland leiden hin und wieder an Verdauungsproblemen.
Anzeige Diese Tatsache fordert die Gesellschaft für Gesundheit, Information und Prävention e.V. (GGIP) heraus, eine breite Öffentlichkeit zu informieren, mit welchen natürlichen Mitteln man Verdauungsprobleme in den Griff bekommen kann. Zunächst gilt: wenn es zu deutlichen Verzögerungen kommt, sollte man immer einen Arzt aufsuchen! Doch bei leichten Verdauungsunregelmäßigkeiten kann jeder selbst etwas tun.
Viele kennen die Hauptursachen für Verdauungsbeschwerden: falsche Ernährung, Bewegungsmangel und Stress.
Doch auch wenn die Ursachen bekannt sind - sobald es um regelmäßige Bewegung geht, machen nicht selten Zeit- und Motivationsprobleme einen Strich durch die Rechnung. Eine Ernährungsumstellung bedeutet in der Regel den Verzicht auf leckere Gewohnheiten; gängige "Verdauungshilfen" wie Milchzucker, Weizenkleie und Co. überzeugen nicht immer durch Geschmack.
"Am besten beachtet man ein paar Faustregeln", so Michael Schweizer, Vorstand der Gesellschaft für Gesundheit, Information und Prävention e.V.
"Der Start in den Tag sollte mit einem gesunden Frühstück und Bewegung beginnen. Ballaststoffe können Wunder wirken, so empfehlen sich je nach Verträglichkeit und "Gusto" Vollkornbrot, Nüsse, Müsli oder Trockenfrüchte. Dazu aktiviert man seinen Darm mit Flüssigkeit. 2 bis 2,5 Liter pro Tag, etwa in Form von Tee oder stillem Wasser, sind für die optimale Funktion des Körpers ein Muss. Auf Fastfood und hastiges Essen kann man verzichten. Und auch Bewegung ist wichtig für die Verdauung - am besten man treibt jeden Tag Sport, ohne sich unter Druck zu setzen."
Auch neuartige Joghurts, wie zum Beispiel Activia mit seiner probiotischen Kultur Digestivum Essensis, haben nachweislich einen positiven Einfluss, speziell auf die natürliche Regulierung der Verdauung. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen die Wirksamkeit von Activia bei verlangsamter Verdauung. Dabei sollte man auf regelmäßigen Verzehr achten. Dann kann schon innerhalb von 14 Tagen ein spürbar positiver Effekt eintreten.
Unter Probiotika versteht man "robuste", resistente Bakterienstämme, die nach Aufnahme über die Nahrung in großer Zahl in die unteren Darmabschnitte (v.a. den Dickdarm) gelangen und dort die Gesundheit und das Wohlbefinden positiv beeinflussen können. Indem sie zum Beispiel das Gleichgewicht der Darmflora zugunsten gesundheitsfördernder wünschenswerter Bakterien beeinflussen. Die sogenannten "guten" Bakterien der Darmflora üben eine Vielzahl von positiven Wirkungen aus und verbessern u.a. die Verdaulichkeit bestimmter Bestandteile unserer Nahrung.
Die Unterstützung mit probiotischen Bakterien ist besonders dann wichtig, wenn das Gleichgewicht der Darmflora gestört ist, z.B. nach einer Antibiotika-Therapie oder bei Darmträgheit. Eine wichtige Aufgabe der Probiotika ist hier, gute Bakterien in ihrem Wachstum zu fördern und unerwünschte zu unterdrücken.
"Probiotische Lebensmittel wie Activia spielen zunehmend eine wichtige Rolle in der Therapie und Prävention funktioneller Verdauungsstörungen", so Professor Dr. Wolfgang Rösch, Gastroenterologe aus Frankfurt am Main. "Wichtig für die Wahl des richtigen Produktes ist hierbei das Vorliegen wissenschaftlicher Studien, die die gesundheitliche Wirkung des Produkts belegen. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen nur für Activia fundierte Daten über den Einsatz bei Verdauungsproblemen in Folge einer verlangsamten Transitzeit vor."
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