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Halloween schon vorbereitet ?
Und wir verwöhnen Euch mit wichtigen Informationen rund um das Thema Halloween sowie präsentieren wir Euch einige leckerschmeckende Rezepte zum Selbermachen.

Kürbisse sind viel mehr als dekorative Geisterschrecke zu Halloween, sie sind auch richtig lecker und gesund. Kein Wunder also, dass die "knolligen Gesellen" mittlerweile viele Anhänger haben. Entsprechend steigt der Verkauf von Speise- und Zierkürbissen auf deutschen Großmärkten von Jahr zu Jahr – Tendenz weiter steigend.
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Auch Hobbygärtner finden immer größeren Gefallen an dem vielseitigen Gemüse, das sich auch im heimischen Garten sehr leicht züchten lässt. Entsprechend gibt es jedes Jahr wahre Wettkämpfe darüber, wer den "Dicksten" im Garten hat. Um in das Guinness Buch der Rekorde einziehen zu können, müssen Gartenfreunde sich aber ziemlich ins Zeug legen. Es gilt immerhin, über 400 Kilogramm zu knacken...
Von warzig bis gestreift
Nicht alle Kürbisse erreichen rekordverdächtige Größen, vielmehr präsentiert sich kaum ein anderes Gemüse derart vielfältig. Schon rein äußerlich hat der Käufer die Qual der Wahl: Von winzig klein bis riesig groß, von warzig bis glatt, von einfarbig über gestreift, in Grün, Gelb oder leuchtend Orange, in runder oder ovaler Form leuchten die Früchte auf den Märkten. Auch geschmacklich ist keinesfalls Kürbis gleich Kürbis. Je nach Gattung und Sorte schmeckt er mal nussig, mal eher fruchtig oder erinnert an Maroni.
Über 800 Arten gehören zur Kürbisfamilie. Fast alle davon sind für den Verzehr geeignet. Generell unterscheidet man zwischen Sommer- und Winterkürbissen. Zu den Winterkürbissen, die ab September geerntet werden, zählt auch der etwas kleinere "Hokkaido", der besonders schmackhaft ist und festes, knackiges Fruchtfleisch besitzt. Er eignet sich auch hervorragend für den leckeren Brunch-Kürbiskuchen oder das orientalische Kürbisragout mit den Saisonvarianten Brunch "Himmel & Hölle".
Der gesunde Genuss
Kürbisse sind aber nicht nur lecker und vielfältig, sie sind auch außerordentlich gesund, denn sie enthalten die ungesättigte Fettsäure Linolsäure, Vitamin F und das herzfreundliche Kalium, das entwässert. Außerdem versorgen Kürbisse den Körper mit dem zellschützenden Provitamin A (Beta-Carotin) sowie Vitamin C und Folsäure. Das Fruchtfleisch weist zudem einen hohen Kieselsäuregehalt auf, der sich günstig auf Bindegewebe, Haut und Nägel auswirkt. Darüber hinaus haben die Früchte einen Wassergehalt von bis zu 90 Prozent, enthalten wenig Fett und sind besonders kalorienarm. Rundherum also ein gesundes "Früchtchen"...
Tipps und Tricks
Beim Kauf und bei der Lagerung von Kürbissen gibt es ein paar Regeln zu beachten. So sollte der Kürbis beim Kauf äußerlich unbeschadet sein und keine Druckstellen aufweisen. Außerdem erkennt man reife Früchte an einem hohlen Ton beim Klopfen auf die Schale.
Bei Temperaturen um zehn Grad halten sich Kürbisse mehrere Monate frisch. Bleibt Fruchtfleisch beim Kochen übrig, kann man es ganz einfach in Stücken einfrieren.
Der Kürbis als dekorativer Geisterschreck
Kürbisse eignen sich aber nicht nur hervorragend zum Kochen, Backen und Einmachen, sondern auch als Dekoration. So kann man aus ihnen kleine Figuren herstellen oder sie ausgehöhlt als Blumenvase nutzen. Die wohl bekannteste Deko-Variante ist aber, aus einem Kürbis eine echte Halloween-Laterne, die sogenannte "Jack o`Lantern", herzustellen.
Doch warum gerade ein Kürbis zu Halloween? Dieser Brauch geht zurück auf die Legende um den irischen Geizkragen Jack: Der war so geizig, falsch und hinterlistig, dass ihm nach seinem Tod an der Himmelspforte der Zutritt verwehrt wurde. Auch in der Hölle fand er keinen Eintritt, weil er noch zu Lebzeiten einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hatte. Der Teufel aber hatte Mitleid mit ihm und gab Jack ein Stück Kohle direkt aus dem Höllenfeuer mit auf den Weg. Der legte die glühende Kohle in eine ausgehöhlte Rübe, damit das Licht nicht erlöschte und machte sich auf den Weg. Der Legende nach wandelt seitdem seine verdammte Seele mit der Laterne am Vorabend von Allerheiligen durch die Dunkelheit - bis zum Tag des jüngsten Gerichts...
In der "alten Welt" war es Brauch in Irland, zum Fest der Toten (Allerheiligen am 1. November) aus Rüben Laternen zu schnitzen. Diese Lichter sollten die Seelen der Toten darstellen. Als viele Iren nach Amerika auswanderten, fanden sie dort keine Rüben, dafür aber eine Gemüseart, die sich viel besser eignete: Besagte Kürbisse. Geschnitzte Kürbisse, die "Jack o' Lanterns" sind seitdem fester Bestandteil des Halloween-Brauchtums.
Wie man eine echte Jack o' Lanterns ganz einfach selber bastelt, können Sie der beigelegten Illustration entnehmen.
Viel Spaß beim Zubereiten der Rezepte und beim Basteln! KH
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Weitere Informationen unter www.brunch.de
     [16.10.2006]
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