
Studie bestätigt - Fastfood führt schon bei Kindern zu Übergewicht.Kinder und Jugendliche, die regelmäßig Fastfood essen, neigen zu Übergewicht. Diese Tendenz ist schon im Alter von sechs Jahren zu beobachten, haben Wissenschaftler des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE) im Rahmen der so genannten DONALD-Studie entdeckt.
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Zudem ernähren sich junge Konsumenten von Burger, Pizza und Pommes Frites häufig ungesünder. Sie essen beispielsweise weniger Obst und Gemüse und nehmen dadurch geringere Mengen Vitamine und Ballaststoffe zu sich. Für die Untersuchung wurden rund 7 400 Ernährungsprotokolle von Probanden im Alter von einem bis achtzehn Jahren ausgewertet.
In Deutschland isst jeder dritte männliche Teenager mindestens einmal pro Woche in der Frittenbude oder im Schnellrestaurant, informiert Mathilde Kersting vom FKE. Bei Mädchen ist die Zahl immerhin halb so hoch. Doch Fastfood ist sehr fett- und energiereich. Die beliebten Menus mit Burger, Fritten und stark gezuckertem Softgetränk können mehr als 1 300 Kilokalorien pro Portion enthalten. Dabei ist eine Hauptmahlzeit von 550 Kilokalorien für 10- bis 12-Jährige vollkommen ausreichend. Zudem ist Fastfood arm an sättigenden Ballaststoffen. Da sich das Hungergefühl rasch nach der Mahlzeit wieder einstellt, werden täglich bis zu 15 Prozent mehr Kalorien aufgenommen. Das führt in der Regel zu einem im Vergleich zu Altersgenossen höheren Körpermassenindex, kurz BMI. Der BMI ist das Verhältnis von Gewicht zur Körpergröße und ein gutes Maß für die Einschätzung des Körpergewichts.
Bei einer insgesamt ausgewogenen Ernährung ist gegen einen gelegentlichen Besuch im Fastfood-Restaurant aber nichts einzuwenden. Die Mahlzeit sollte jedoch eine Hauptspeise ersetzen und nicht zusätzlich verzehrt werden. Die besonders energiereichen Burger-Menus sind nicht zu empfehlen. Kombinieren Sie den Fleisch-snack stattdessen mit Salat. Das stillt den Hunger und versorgt den Körper mit wichtigen Nährstoffen. MM
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