
Gesunde Ernährungs- und Lebensweise reduziert erheblich das Risiko an einer ischämischen Herzkrankheit zu sterben
Eine 23 jährige follow up Studie weist darauf hin, dass eine positive Veränderung der Ernährungsgewohnheiten und der Verzicht des Rauchens bei Männern mit erhöhten Triglyzeridwerten das Sterberisiko durch ischämische Herzkrankheit vermindert, berichtet heute Diplom Ernährungswissenschaftler Michael Pietsch von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen.
Anzeige Die Ergebnisse basieren auf einer 23jährigen, norwegischen follow-up Studie, dem "Oslo Diet and Antismoking Trial".
An der Studie nahmen 1.232 Männer mit erhöhten Triglyzeridwerten teil, die ein Alter zwischen 40 und 49 Jahren aufwiesen. Zum Vergleich wurde der selbe Studienansatz auch an Männern durchgeführt, die normale Blutfettwerte aufwiesen. Die Forscher teilten die Männer nach Ihren Lebens- und Essensgewohnheiten in 2 Gruppen ein, eine Interventions- und eine Kontrollgruppe.
Die Einteilung der Personen erfolgte nach dem Konsumverhalten anhand 8 Ernährungsgesichtspunkten. Dazu zählte beispielsweise der Konsum von Margarine und Butter, Sojaöl, Vollmilch, Sahne, Keksen, Eiern und Pasteten. Probanden die eine relativ gesunde Ernährungs- und Lebensweise praktizierten und sich beispielsweise fettarm ernährten, nicht rauchten und Alkohol nur in Maßen tranken, bildeten die Interventionsgruppe.
Die Kontrollgruppe bestand aus den Männern, welche die für die Interventionsgruppe festgelegten Kriterien überschritten. Die Diät der beiden Gruppen wurde über einen Zeitraum von 5 Jahren aufrechterhalten.
Positive Ergebnise 23 Jahre nach der Studie zogen die Wissenschaftler Bilanz und verglichen die Sterblichkeitsraten der beiden Gruppen an ischämischer Herzkrankheit. Dabei ergab sich für die Interventionsgruppe, die gewisse Ernährungsregeln beachtete und aufhörte zu Rauchen, ein um über 40 Prozent reduziertes Risiko an ischämischer Herzkrankheit zu sterben, verglichen mit der Kontrollgruppe.
Bei Männern, die keine erhöhten Triglyzeridwerte aufwiesen, zeigte sich keine Veränderung der Mortalitätsrate durch eine Umstellung der Lebensweise. Die Experten der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen weisen im Hinblick auf diese Studie darauf hin, dass die Senkung der Blutfettwerte auf ein normales Niveau sehr sinnvoll ist.
Auch Eicosane aus Fischöl senken den Triglyzeridspiegel. Wer nicht 2 bis 3mal wöchentlich Hering oder Makrele essen mag, kann auch auf Eikosane aus der Apotheke zurückgreifen.
Telefonische Auskünfte zur herzgesunden Ernährung erhalten sie werktags unter 0241-9610319. Auch eine Broschüre zum Thema Cholesterinspiegel ist bei Zusendung eines mit 1,44 Euro frankierten DIN A5 Rückumschlages bei der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V., Kurbrunnenstr. 5, 52066 Bad Aachen, kostenlos zu beziehen, so Pietsch abschließend.
Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V.
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