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Ohne Wasser geht es nicht
Kaffee, Tee und Limonaden gehören zur Flüssigkeitsbilanz.

Natürlich gehören auch Kaffee und Tee in die Flüssigkeitsbilanz, betont heute Ines Drewe, Diplom Oecotrophologin der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen. Dennoch sollten wegen des Koffeingehaltes nur drei bis fünf Tassen täglich getrunken werden. Als Richtlinie gilt, dass genauso viel getrunken werden sollte, wie ausgeschieden wird. Werden harntreibende Getränke getrunken, ist zusätzlich Mineralwasser wichtig, um die vermehrte Wasserausscheidung (Diurese) auszugleichen. Im Übrigen fördern neben Kaffee und Tee auch Limonaden, Eistee und Säfte leicht die Diurese.
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Neben Kaffee und Tee fördern auch Limonaden, Eistee und Säfte leicht die Diurese.
Viele Faktoren für Flüssigkeitsbedarf
Der Flüssigkeitsbedarf ist von vielen äußeren und inneren Faktoren abhängig und kann somit individuell sehr stark schwanken. So spielen, neben der umgebenden Temperatur auch Luftfeuchtigkeit, Schwitzen, Fieber oder körperliche Aktivität, Wasser-, Energie-, Elektrolyt- und der Säure-Basenhaushalt des Körpers eine wichtige Rolle. Es sollte eine tägliche Trinkmenge von 2 bis 2 ½ Litern angestrebt werden, da der tägliche Wasserumsatz eines normalgewichtigen Erwachsenen auch in dieser Höhe liegt. Personen, deren Durstgefühl nur schwach ausgeprägt zu sein scheint, sollten Getränke bereit stellen, um die Menge im Auge zu behalten. Das ausreichende Trinken sollte schon in jungen Jahren antrainiert werden, da das Durstempfinden im Alter nachlässt. Zuwenig Trinken kann dann zur Austrocknung mit häufig unnötigen Verwirrtheitszuständen führen. CS
     [02.08.2003]
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