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Zink macht müde Spermien flink!
Ohne Zink keine Kinder! Die männliche Fortpflanzungsfähigkeit ist eng an das winzige Spurenelement Zink gekoppelt. Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin sagt jetzt: Zink macht Spermien flink!

Mangel führt zu einer verminderten Samenzellenproduktion bei Männern und steht dem Kinderwunsch im Weg, berichtet heute Diplom Oecotrophologin Daniela Rösler von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen.
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Sexualhormone entfalten sich dank Zink!
Verschiedene Studien haben einen Zusammenhang zwischen Fortpflanzungsfähigkeit und Zinkversorgung bei Männern belegt. Der Serumzinkspiegel von unfruchtbaren Männern ist niedriger als der von Zeugungsfähigen. Im Rahmen dieser Studie konnte auch ein signifikanter Zusammenhang zwischen Serumzinkspiegel und dem Zinkgehalt des Samens von unfruchtbaren Männer belegt werden. Zink steht ebenfalls mit der Ausschüttung des männlichen Sexualhormons Testosteron in Verbindung. Eine Studie zeigte, dass die Serumkonzentration des Testosterons bei einer geringen Zinkzufuhr mit der Nahrung erniedrigt ist.
Das lebensnotwendige Spurenelement Zink übernimmt wichtige Funktionen im menschlichen Körper. Durch seine Beteiligung an etwa 300 verschiedenen Enzymen beeinflusst es viele Stoffwechselvorgänge. Eine besonders hohe Zinkkonzentration ist in der Samenflüssigkeit vorhanden. Dort schützt es die Struktur der DNA, aus der das neue Leben hervorgehen soll. Steht dem Körper das Spurenelement Zink nicht in ausreichender Menge zur Verfügung, verringert sich das Volumen der Samenflüssigkeit (2). Außerdem trägt Zink zur Bindung des Samenkopfes an den Samenschwanz bei. Ohne diese Bindung ist eine Fortbewegung der Samenzelle hin zur Eizelle nicht möglich. Die Zinkversorgung ist ein Aspekt, den Paare mit unerfülltem Babywunsch bei der Suche nach der Ursache der Kinderlosigkeit berücksichtigen sollten.
Die wichtigsten Zinklieferanten
Gute Zinklieferanten in der Ernährung sind Rind- und Schweinefleisch, Geflügel, Eier, Käse sowie Milch. Bei einem Zinkdefizit, wie es beispielsweise bei Diabetikern durch erhöhte Zinkausscheidung und Vegetariern durch verminderte Zinkaufnahme auftreten kann, gibt es die Möglichkeit, Zink über Präparate aus der Apotheke zu substituieren. Am besten eignen sich hierfür organische Zinkverbindungen wie Zink-Histidin, die sich durch eine hohe Resorptionsrate auszeichnen. Auf der Homepage der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik www.ernaehrungsmed.de können weitere Fakten über das vielseitige Spurenelement Zink recherchiert werden. LP
     [22.02.2003]
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