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Clever Einkaufen - gesund Ernähren
Noch nie wurden so viele Fertiggerichte gekauft wie heute. Auch Knabbereien und Süßigkeiten finden reißenden Absatz. Dabei sind gesundes Einkaufen und Ernährung weder eine Frage der Zeit noch des Geldes - sondern...

einfach eine der Gewohnheit, so die DAK.
Was gesund ist, ist allgemein bekannt: Obst, Gemüse, Vollkorn- und fettarme Milchprodukte. Oder ganz schlicht: wenig Fett und wenig Zucker. Doch gerade daraus bestehen Schokolade, Riegel und Co. Hier ist also Zurückhaltung angesagt. Auch Fertiggerichte lagen noch nie so sehr im Trend wie heute. Bei ihnen allerdings gibt es Unterschiede. Nicht alle müssen vollkommen ungesund sein. So hat zum Beispiel Tiefkühlgemüse nicht weniger Vitamine als frisches. "Generell muss man sich durch die Verpackung so gut wie möglich informieren", rät Hella Thomas, Ernährungsexpertin der DAK. "Leichte Suppen und fettarme Produkte sind bei Fertiggerichten die bessere Alternative."
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Mit dem Einkaufswagen unterwegs
Bildquelle: OBS/DAK/Wigger
Wichtig ist der Blick auf die Zutatenliste. Dort sind die Bestandteile der Menge nach aufgelistet. Aber auch hier lohnt sich genaues Hinsehen, denn Zucker und Fette sind oft so versteckt, dass man sie kaum erkennt. Zucker verbirgt sich hinter vielen Begriffen: Saccharose, Fructose, Maltodextrin oder Stärkesirup sind Zuckerarten. Auch der vermeintlich gesunde Müsliriegel kann sich da als Süßigkeit entpuppen. Die DAK rät, auf Wortendungen wie "-ose", "-dextrin" und "-sirup" zu achten.
Gut erkennbar ist der Fettgehalt der Produkte - in den Nährwertangaben auf ihren Verpackungen. In diesen Fällen kann jeder selbst entscheiden, ob er den Joghurt mit 8% oder lieber den mit 1,5% Fett kauft. Viele Lebensmittel haben diese Angaben aber nicht. Gerade bei Wurst und Käse sollte man deshalb vorsichtig sein und an der Theke nach fettarmen Varianten fragen.
Auf Nahrungsergänzungsmittel kann verzichtet werden, denn als Ausgleich für monate- oder jahrelange Mangelernährung funktionieren die Pillen nicht, warnt die DAK. rs
     [06.10.2002]
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