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Dicke Luft im Büro
Wie gefährlich ist Tonerstaub aus Laserdruckern?

Wenn im Büro "dicke Luft" herrscht, liegt das gewöhnlich daran, dass man Stress hat mit dem Chef oder den Kollegen. Doch die sprichwörtliche dicke Luft kann auch sehr real sein, schreibt die "Apotheken Umschau": Tonerstaub aus Laserdruckern und Kopiergeräten kann Beschwerden und Krankheiten auslösen, von Kopfschmerzen bis hin zu Asthma und Bronchitis. Wissenschaftlich ist das allerdings nicht bewiesen, sagt Chefredakteur Hans Haltmeier:
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"Diese Frage ist bisher noch nicht eindeutig geklärt, dazu gibt es einfach noch zu wenige tragfähige Studien. Aber eins ist zumindest klar: Es ist keine Einbildung, die Leute sind wirklich krank. Bei den Ursachen können andere Ausdünstungen in der Luft oder Luftströme, die auch auftreten, Schwankungen in der Luftfeuchtigkeit oder der Temperatur neben dem Tonerstaub natürlich auch ausschlaggebend sein."
Beim Drucken werden eine ganze Reihe von Giften freigesetzt - je nach Gerät und Wartungszustand mal mehr, mal weniger. Ob die Abluft als ungesund eingeschätzt wird, hängt jedoch von den Grenzwerten ab, die bei der Messung als Maßstab dienen. Und diese können zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen führen:
"Die so genannte maximale Arbeitsplatzkonzentration ist in der Regel deutlich unterschritten bei diesen Geräten. Aber wenn man strengere Richtwerte nimmt, wie sie etwa das Umweltbundesamt oder die Landesgesundheitsämter vorgeben, dann liegen die Belastungen häufig schon im Grenzbereich."
Um das gesundheitliche Risiko möglichst klein zu halten, sollte man nicht in unmittelbarer Nähe von Laserdruckern oder -kopierern arbeiten:
"Man sollte solche Geräte auf alle Fälle in einen separaten Raum stellen oder zumindest möglichst weit weg von den Arbeitsplätzen und dabei so drehen, dass die Lüfter der Geräte in die andere Richtung zeigen. Außerdem sollten diese Geräte natürlich regelmäßig gewartet und gereinigt werden und was auch sinnvoll ist, den Raum, in dem man sich aufhält, alle zwei Stunden zu lüften."
Laut "Apotheken Umschau" sollte man beim Kopieren den Deckel des Kopierers herunterklappen. So vermeidet man Trauerränder, durch die mehr Schadstoffe ausgestoßen werden. Ein weiterer Tipp: Verlegen Sie größere Druckaufträge auf Zeiten, wo niemand im Büro ist, zum Beispiel in die Mittagspause.
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Quelle: Apotheken Umschau
[ HG ]
     [14.06.2007]
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