
Warum Abnehmen so schwer ist.Fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag helfen dabei, ein gesundes und agiles Leben bis ins Seniorenalter zu führen – eine Steigerung des Konsums der frischen Fitmacher kann der Arzt laut einer aktuellen Untersuchung aus Norwegen auch direkt am Blutbild ablesen.
Anzeige Dass sich der Verzehr von fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag nicht nur positiv auf die Figur auswirkt, ist schon lange kein streng gehütetes Geheimnis mehr. Wer die köstliche Vielfalt aus der Natur reichlich in seinen alltäglichen Speiseplan integriert, beugt effektiv verschiedenen Krebsarten vor, senkt das Risiko gefährliche Herz-Kreislauf-Krankheiten zu erleiden und stärkt die Immunabwehr. Auch Verdauungsprobleme gehören bei einer Steigerung des Gemüse- und Obstkonsums der Vergangenheit an, betont Müller-Nothmann. Viele Ernährungsexperten sind der Meinung, dass sich allein durch mehr Gemüse und Obst in Deutschland Gesundheitskosten in Milliardenhöhe einsparen ließen. Wenn sich hierzulande jeder täglich fünf Portionen Gemüse und Obst schmecken lassen würde, wäre eine regelrechte Gesundheitsrevolution, die sowohl das persönliche Wohlbefinden jedes Gemüse- und Obstessers als auch das Staatssäckel erfassen würde, keine Träumerei der Gesundheitsministerin mehr, munkelt Müller-Nothmann. Doch nur biochemische Blutuntersuchungen mit nachweisbar positiv veränderten Blutwerten können wissenschaftlich gesicherte Ergebnisse des erhöhten Gemüse- und Obstverzehrs hervorbringen. Da der Organismus viele der Inhaltsstoffe aus Gemüse und Obst schnell verstoffwechselt oder ausscheidet, ist es schwierig, geeignete Messwerte im Blut zu bestimmen, die den reichlichen Gemüse- und Obstkonsum eindeutig belegen. Forscher der Universität Oslo haben nun aber in einer aktuellen Untersuchung herausgefunden, dass einige Karotinoide, die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören, als solche Messwerte dienen können (1). Karotinoide sind vor allem in roten und gelben Gemüse- und Obstsorten vorhanden und haben unter anderem krebsvorbeugende Wirkungen. Die norwegischen Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass sich eine Steigerung des Gemüse- und Obstkonsums von 300 Gramm pro Tag (was in etwa dem durchschnittlichen täglichen Gemüse- und Obstkonsum eines Westeuropäers entspricht) auf 750 Gramm pro Tag in der Steigerung einiger Karotinoide im Blut der Probanden widerspiegelte. So ist der Erfolg der Gemüse- und Obst-reichen Ernährungsweise jetzt auch biochemisch nachweisbar und eine wissenschaftlich einwandfreie Erfolgskontrolle ist so gewährleistet, freut sich Müller-Nothmann. Dies ist ein weiterer Schritt hin zum großen Ziel der Ernährungswissenschaft hierzulande, dem sich auch die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik verpflichtet fühlt: Die Verdopplung des durchschnittlichen Gemüse- und Obstkonsums in Westeuropa für eine deutlich gesündere Allgemeinheit, so Müller-Nothmann abschließend. Passend zum Thema hat die Gesellschaft die Broschüre "Gemüse und Obst aus ernährungsmedizinischer Sicht" herausgegeben. Die Broschüre kann gegen Einsendung von 3 Euro in Briefmarken (Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik, Stichwort "Gemüse und Obst", Kurbrunnenstr. 5, 52066 Bad Aachen) angefordert oder von der Homepage www.ernaehrungsmed.de heruntergeladen werden.
![]() Quelle: www.medixtra.net Tipp zum Jahr der gesunden Ernährung 2004 Honig weist eine höhere Süßkraft als Haushaltszucker auf und enthält gleichzeitig weniger Kalorien, was auf den höheren Wassergehalt des Honigs im Vergleich zu Zucker zurückzuführen ist. Honig eignet sich zum Süßen von Tees, zum Verfeinern von Saucen, Joghurts und Müsli sowie zur Herstellung von Gebäck. LP
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