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Essen im Restaurant? Vorsicht Fettfalle!
Überlebenstipps für Figur-Bewußte: So überstehen Sie die schlimmsten Schlemmerwochen des Jahres ohne Ihr Trainingspensum zu verdreifachen.

Der abendliche Restaurantbesuch mit einer Freundin oder ein opulentes Lunch mit Geschäftspartnern – wer abnehmen möchte, hat die Qual der Wahl. Doch bevor Sie resignieren und mit schlechtem Gewissen sündigen oder gar nur ein Glas Wasser bestellen und unangenehm auffallen, haben wir einige wertvolle Tipps für einen "figurfreundlichen" Restaurantbesuch. Denn wer die Kalorien- und Fettfallen auf den Speisekarten kennt, tappt nicht so leicht hinein.
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Zum Entree:
Salat mit Vinaigrette
Zum Auftakt des Menüs genießen Sie einen großen, gemischten Salat – der schafft eine gesunde Basis und nimmt den ersten Hunger. Vorsicht ist allerdings bei der Soße geboten: Thousand Island oder American Dressing sind nicht nur reich an ungesunden Fetten, sie enthalten oft auch sehr viel Zucker. Bestellen Sie lieber eine leichte Joghurtsoße oder Vinaigrette und lassen sich diese extra reichen, so dass Sie selbst die Menge bestimmen. Sie können die Bedienung auch bitten, Ihnen Essig und Öl zu bringen und sich die Salatsoße selbst mischen.
Verzichten Sie aber nicht ganz auf Öl – denn Ihr Körper benötigt Fett, um die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K verarbeiten zu können. Deshalb sind eine kleine Hand voll Nüsse, Pinien- oder Kürbiskerne im Salat ausdrücklich erlaubt. Sie liefern wertvolle ungesättigte Fettsäuren, die unser Körper dringend benötigt, da er sie nicht selbst herstellen kann. Da ein Zuviel auch bei den guten Fetten schlecht ist, sollten Sie in Öl schwimmende Antipasti beim Italiener oder fettreiche Tapas in spanischen Restaurants meiden. Stattdessen wählen Sie lieber Mozzarella mit Tomaten, Rinder-Carpaccio oder eine klare Gemüsesuppe.
Scharfe Gewürze:
der ideale Fettburner
Wenn auch nur selten Vollkornnudeln auf der Speisekarte stehen, so sind doch feurige Penne all’arrabiata eine ausgezeichnete Wahl. Scharfe Genüsse heizen den Fettzellen ein und das Gehirn sendet Endorphine aus. Das macht gute Laune! Gerade die Mittelmeerküche bietet eine große Auswahl an figurfreundlichen Genüssen. Auf der Speisekarte beim Spanier oder Portugiesen finden Sie Fisch und Geflügel vom Grill oder gedünstete Speisen. Als Beilage bestellen Sie gemischtes Gemüse und verzichten auf Weiß-brot, Pommes frites und Bratkartoffeln. Viele griechische Restaurants bieten als Alternative zu Schweinefleisch ein leichtes Puten-Souvlaki mit Salat an. Ohne schlechtes Gewissen essen Sie dazu gegrillte Artischocken, Paprika, Zucchini oder marinierte weiße Bohnen.
Einladung zum Festtagsbraten bei Freunden, Weihnachtsessen in der Firma – Da stehen fettarme Alternativen von asiatisch bis Fisch ganz hoch im Kurs.
Chinesisch – aber bitte ohne Ente
Guten Vorsätzen treu zu bleiben ist einfach, wenn Sie asiatisch essen gehen. Peking Ente und frittierte Garnelen in süß-saurer Soße sollten Sie allerdings nicht bestellen. Stattdessen bringt Ihnen der Kellner im China-Restaurant gerne ein Reisgericht mit Gemüse und Geflügel. Beim Thailänder probieren Sie Suppen, Krabben oder Fisch mit Thai-Curry. Ein echter Schlank-Tipp ist der Besuch einer Sushi-Bar: Algen und roher Fisch liefern viel Jod und Eiweiß, aber nur wenige Kalorien.
Zwar sind Sushi und Sashimi nicht jedermanns Geschmack – Fisch jedoch ist in jedem Fall eine gute Wahl. Je nach Jahreszeit sind zudem Muscheln zu empfehlen. Reich an Eiweiß und Mineralstoffen sind sie echte Fatburner. Kaltwasserfische wie Lachs, Hering und Makrele versorgen uns mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren – ohne dick zu machen. Auf vielen Speisekarten finden sich aber auch fettarme Alternativen wie Kabeljau, Lengfisch und Scholle. Eine echte Fettfalle ist übrigens Panade, da sich darin das gesamte Bratfett sammelt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie fettreich die Speisen sind, fragen Sie einfach nach. Kellner und Köche geben gerne Auskunft über die Zubereitung der Gerichte.
Zum Dessert:
Statt Grappa einen kleinen Schwarzen
Am Ende Ihres Restaurantbesuchs müssen Sie nicht einmal auf das Dessert verzichten: Fruchtige Sorbets oder ein Obstsalat (ohne Sahne!) runden das Menü figurfreundlich ab. Statt des Grappa zum Schluss bestellen Sie einen Espresso: Der kleine Schwarze aktiviert die Fettverbrennung, regt die Magensäureproduktion und Gallensekretion an.
Sollte es Sie doch einmal in einen Schnellimbiss oder ein Fast-Food-Restaurant verschlagen, finden sich sogar dort weniger schlimme Alternativen. Da sich oft unter der Pelle von Currywurst & Co. reichlich Fett und minderwertiges Brät verbirgt, ist ein Hamburger tatsächlich die bessere Wahl. Zwar stammen bei dem Fleischklops zwischen den Brötchenhälften immer noch durchschnittlich 30 % der Energie aus Fett, doch mit insgesamt etwa 250 kcal ist der schnelle Happen ein Leichtgewicht unter den Fastfood-Sünden. Rindfleisch, Brötchen und Salat weisen zudem ein besseres Nährstoffverhältnis auf. Wenigstens etwas.
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     [02.03.2004]
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