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Feindseligkeit macht dick und krank!
Finnische und amerikanische Forschungen haben ergeben, dass aggressive und zynische Kinder möglicherweise ein erhöhtes Risiko haben, im Erwachsenenalter Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln.

An der Studie waren 134 Kinder und Jugendliche, die weder eine Disposition zu Herz- oder Geisteskrankheiten hatten noch durch Drogen- und Alkoholmissbrauch auffällig waren, beteiligt. Zu Studienbeginn wurden Blutproben genommen und in einem psychologischen Test wurde der Grad der "Feindseligkeit" eingestuft. Nach drei Jahren hatten die Probanden, die zu Beginn der Studie stark feindseliges Verhalten zeigten, vermehrt Übergewicht, Insulinresistenz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen – also Anzeichen des Metabolischen Syndroms.
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Übergewicht hinterlässt Risse in der Psyche
Bewegungsunlust der Kinder und die daraus folgende Zurückgezogenheit in die eigenen vier Wände ziehen soziale Inkompetenz nach sich, die schnell in Feindseligkeit und Brutalität ausarten kann. Diese Kinder essen im Vergleich zur körperlichen Betätigung zu viel, zu fett und zuckerreich, was Übergewicht vorprogrammiert, analysieren die Ernährungsexperten. Nicht selten hinterlässt Übergewicht Risse in der kindlichen Psyche. Die überflüssigen Pfunde schaden dem Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Die deutliche Zunahme des Übergewichts und die Ausbildung eines Typ-2-Diabetes mellitus bei Kindern und Jugendlichen fordert zum aktiven Handeln auf.
Mehr Lebensfreude
Ernährungserziehung muss im Kindergartenalter erfolgen, bevor Deutschlands Übergewichtige das Gesundheitssystem komplett "auffressen". Es ist erforderlich, dass Eltern für ihrer Kinder ein offenes Ohr haben und ihnen helfen, eine positive Einstellung zum Leben zu entwickeln.
Bei starkem Übergewicht sind für Kinder ärztlich geführte Übergewichts-Programme wie beispielsweise das Optifast-Junior-Programm (www.optifast.de) empfehlenswert, das neben der Ernährungsberatung auch Verhaltens- und Bewegungstherapie sowie medizinische Behandlung einschließt. Eltern sollten für sich selbst wieder die Freude an der Bewegung entdecken und gemeinsam mit ihren Kindern aktive Stunden verbringen. Die Art der Bewegung ist dabei ganz egal, Hauptsache das Eltern-Kind-Verhältnis wird gestärkt und es macht Spaß! MR
     [23.08.2003]
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